Neue Publikation zu Kunst am Bau an Schulen

Kunst am Bau an Nürnberger Schulen. (Foto: Hochbauamt/Stadt Nürnberg)

NÜRNBERG (pm/nf) - Das Hochbauamt der Stadt Nürnberg hat in den vergangenen Monaten in Zusammenarbeit mit der Kunsthistorikerin Corinna Klußmann ein Inventarverzeichnis aller Kunstwerke an städtischen Schulen erstellt. Die Dokumentation umfasst derzeit rund 140 Kunstwerke an 56 Schulen.

Planungs- und Baureferent Daniel F. Ulrich freut sich über die neue Publikation: „Hier sieht man einmal mehr, dass Schulen nicht nur Lernorte, sondern auch Kulturorte sind.“In der Nachkriegszeit wurden etliche neue Schulen errichtet. Um Künstlerinnen und Künstlern in dieser Zeit ein Auskommen zu ermöglichen, wurde die Kunst am Bau von der Stadt Nürnberg stark gefördert. Aus dieser Zeit stammt ein Großteil der sich im städtischen Besitz befindlichen Kunstwerke, die ein breites Spektrum des Schaffens in den 1950er und 1960er Jahren widerspiegeln. Aber auch jüngste Arbeiten, die häufig von Künstlerinnen und Künstlern in Zusammenarbeit mit Schülerinnen und Schülern erstellt wurden, finden in der Aufstellung ihren Platz.

Während der Erstellung des Verzeichnisses stellte sich heraus, dass einige Kunstwerke abgerissen, übermalt oder mit technischen Einrichtungen versehen wurden. Andere Kunstwerke wurden in den Schulen nicht mehr geschätzt und zugestellt oder überklebt. Die Publikation soll daher auch den Blick schärfen und zum Nachdenken anregen. Allerdings wurden auch mit der Gründung der Hausverwaltenden Einheit Schulen in den vergangenen Jahren die Arbeit des Hochbauamts fortgeführt und bereits mehrere Kunstwerke saniert und wieder in einen ordentlichen Zustand versetzt.
Die Dokumentation erscheint im pdf-Format und soll fortwährend ergänzt und überarbeitet werden. Für Anregungen und Hinweise unter ref.vi@stadt.nuernberg.de ist das Planungs- und Baureferat dankbar.
Download der Dokumentation unterwww.nuernberg.de/internet/hochbauamt/kunstambau.html 
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.