Postkutschen fahren wieder rund um den Christkindlesmarkt

Marion Grether, Direktorin Museum für Kommunikation Nürnberg, und Traditions-Kutscher Heinz Lehneis präsentieren Pferde, Kutschen und den Sonderpoststempel. (Foto: Nicole Fuchsbauer)

NÜRNBERG (nf) - Der Christkindlesmarkt hat eröffnet und damit starten auch wieder die Rundfahrten der beiden Postkutschen des Museums für Kommunikation in die Adventszeit. Täglich (bis 23. Dezember) sind sie in der Zeit von 13 bis 19 Uhr sowie am 24. Dezember von 11 bis 14 Uhr auf Tour. Die etwa viertelstündliche Fahrt beginnt und endet in der Waaggasse. 

Die Strecke führt über die Augustinerstraße, die Karlstraße vorbei am Spielzeugmuseum zum Weinmarkt und weiter durch die malerische Weißgerbergasse. Von dort geht es vom Maxplatz mit dem Triton- und Dürer-Pirckheimer-Brunnen durch die Weintraubengasse zurück zum Ausgangspunkt. 

Die Fahrkarten kosten für Erwachsene vier Euro, Kinder 2,50 Euro. Kaufen kann man die Tickets wie jedes Jahr am historischen Weihnachtspostamt der Deutschen Post, das sich oberhalb des Schönen Brunnens befindet. Hier sind übrigens auch die beiden Sonderstempel der Deutschen Post zum Christkindlesmarkt erhältlich. Sie zeigen das Christkind beziehungsweise die Postkutsche vor dem Schönen Brunnen. 

Hintergrund:
Bei den Museumspostkutschen handelt es sich um den 1939 angefertigten Nachbau einer Kutsche mit zwei Coupés aus dem Jahr 1874 sowie um einen so genannten Postomnibus. Bei dieser Kutsche erfolgt der Einstieg von hinten. Vorbild für das Gefährt ist eine Kutsche, wie sie um 1900 im Einsatz war – kann auch für Gruppen gemietet werden. 
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