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Fit im Büro: Tipps für einen gesunden Rücken

Auch im Büro lassen sich mit vielen kleinen Übungen Verspannungen vermeiden. | Foto: AOK
  • Auch im Büro lassen sich mit vielen kleinen Übungen Verspannungen vermeiden.
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  • hochgeladen von Anna Schabesberger

Viele Menschen verbringen ihren Job den ganzen Tag sitzend, zum Beispiel am Computer oder hinter dem Steuer. Je konzentrierter man bei der Arbeit ist, desto weniger denkt man dabei an seinen Rücken. Stundenlanges monotones Sitzen verspannt die Muskeln von Nacken und Rücken. Schmerzen und mögliche dauerhafte Fehlhaltungen sind oft die Folge.

„Jeder dritte Bundesbürger klagt wenigstens einmal im Jahr über Rückenschmerzen“, so Stefan Schumann, Bewegungsfachkraft bei der AOK in Nürnberg. Die gute Nachricht: 90 Prozent dieser Schmerzen, die den Rücken betreffen, verschwinden in kurzer Zeit wieder von alleine. Chronisch können Rückenleiden allerdings werden, wenn man sich ständig einseitig belastet, sich insgesamt wenig bewegt und übergewichtig ist.

Tipps für mehr Rückengesundheit

„Dauerhaften Rückenbeschwerden kann man mit sehr einfachen Mitteln vorbeugen“, so Stefan Schumann. Dazu gehört es, Bewegung in den Berufsalltag einzubauen und einseitige Belastungen zu vermeiden. Idealerweise wechseln sich sitzende und stehende Tätigkeiten im Job spätestens etwa alle 30 Minuten ab. „Statt den Kollegen im Nachbarbüro anzurufen, sollte man zu ihm hingehen“, rät der AOK-Bewegungsexperte. Der Wechsel zu verschiedenen Positionen – auch im Sitzen ¬– hilft, Verspannungen vorzubeugen. Zusätzlich entspannen bewusstes Schulterkreisen, das Beugen des Rückens und gleichzeitige Ablegen der Arme auf den Knien ebenso wie das vorsichtige Drehen des Kopfes nach rechts und links. Um die Position zu wechseln, kann man auch ab und zu Telefonate im Stehen statt im Sitzen erledigen.

Rückentipps per App

Eigentlich alles ganz einfach – und trotzdem vergisst man es im Alltag ständig wieder. „Hier kann es hilfreich sein, sich für jede halbe Stunde einen Wecker zu stellen oder eine Erinnerungs-App aufs Smartphone zu laden“, so Stefan Schumann. Denn bei den meisten gehe es nicht darum, dass sie sich am Arbeitsplatz nicht um ihren Rücken kümmern wollen, sondern es im Arbeitseifer schlicht vergessen. Im Online-Programm der AOK „Rückenaktiv im Job“ finden Arbeitnehmer weitere Tipps und Tricks, wie sie ihren Arbeitsalltag rückenfreundlicher gestalten können. Während es bei der Arbeit um kleine Übungen und Abwechslung zwischendurch geht, kann man seinen Rücken in der Freizeit natürlich zusätzlich mit gezielter Gymnastik und Sport fit und beweglich halten. „Das hilft auch, überflüssige Pfunde los zu werden – was wiederum gut für die Wirbelsäule ist“, so der Dipl.-Sportlehrer.

Weitere Informationen zum AOK-Online-Programm gibt es unter www.aok-bgf.de> Rückenaktiv im Job. Wer sich für Gesundheitskurse interessiert, findet unter www.aok-gesundheitskurse.deein entsprechendes Angebot in der Nähe. Persönliche Beratung erhält man bei AOK-Bewegungsfachkraft Stefan Schumann unter der Rufnummer 0911 218-633.

Autor:

Anna Schabesberger aus Nürnberg

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