VW Touareg: willkommen in der Technik- und Luxus-Welt

Betonte Radhäuser vorn und muskulös ausgeformte Schulterkanten hinten unterstreichen die Souveränität des neuen Touareg – hier in der Ausstattungslinie „Elegance“ – auf jedem Terrain. Stilprägend sind außerdem die gegenläufigen Fenster- und Charakterlinien der Seiten sowie der moderne und luxuriöse Innenraum. Foto: Auto-Medienportal.Net/Volkswagen

(ampnet/mue) - Volkswagen setzt (mal wieder) Zeichen – und bringt das Erfolgsmodell Touareg bereits in der dritten Generation.

Bei seinem ersten öffentlichen Auftritt in China standen Algorithmen, Elektronik, Konnektivität und alles, was in dieses Umfeld passt, im Vordergrund. Zunächst war die Rede von einer wegweisenden Fusion der Assistenz-, Komfort-, Licht- und Infotainmentsysteme, dann von Dynamik. Ganz schnell wurde klar, um was es beim Touareg geht: Der technisch progressivste Volkswagen seiner Zeit hat das Potenzial, Technologie- und designaffine Fahrer von Oberklassemodellen jeglicher Art zu begeistern und damit auch neue Zielgruppen zu erreichen.

Der Touareg startet mit dem größten Spektrum an Assistenz-, Fahrdynamik- und Komfortsystemen, das jemals in einen Volkswagen integriert wurde. Dazu gehören die Nachtsichtunterstützung „Nightvision“ (erkennt per Wärmebildkamera Personen und Tiere in der Dunkelheit), der „Stau- und Baustellenassistent“ (bis 60 km/h teilautomatisiertes Lenken und Spurhalten, Gasgeben und Bremsen), ein „Kreuzungsassistent“ (reagiert auf Querverkehr vor dem Touareg), eine aktive Allradlenkung, eine neue Wankstabilisierung mit elektromechanisch gesteuerten Stabilisatoren, die „IQ.Light – LED-Matrixscheinwerfer“ (interaktiv per Kamera gesteuertes Abblend- und Fernlicht) und ein direkt in die Windschutzscheibe projiziertes, großes Head-up-Display. Das Fahrzeug wurde moderat breiter (plus 44 mm auf 1,98 m) länger (plus 77 mm auf 4,79 m) und flacher (um 7 mm auf 1,70 m). Die neuen Dimensionen dynamisieren die Proportionen und vergrößern das Innenraumangebot. So führt das Plus an Außenlänge zu einem um 113 Liter auf 810 Liter vergrößerten Kofferraum, die Rücksitzbank lässt sich um 160 mm verschieben und in der Neigung bis zu 21 Grad verstellen. Die maximale Anhängelast liegt wieder bei 3.500 kg. Trotz der größeren Länge und Breite wurde die in einer Mischbauweise aus Aluminium (48 Prozent) und Hightech-Stählen (52 Prozent) gefertigte Karosserie im Vergleich zum Vorgänger um 106 kg leichter.

Volkswagen wird den Touareg 2018 zuerst für China mit einem neuen Plug-in-Hybridantrieb von 367 PS (270 kW) Systemleistung anbieten; der Starttermin für Europa ist noch offen. Hier wird es zuerst zwei V6-Diesel mit 231 PS (170 kW) und 286 PS (210 kW) geben. Folgen werden ein V6-Benziner mit 340 PS (250 kW) und ein V8-Turbodiesel mit 421 PS (310 kW).

Neben der Grundausstattung stehen gegen Aufpreis drei Ausstattungslinien zur Wahl: „Atmosphere“, „Elegance“ und „R-Line“. „Atmosphere“ ist eine warme Interieur-Welt, in der Holz und Naturtöne vorherrschen. „Elegance“ steht für einen mehr technischen Auftritt mit passenden Farben, und die R-Line zeigt eine sportliche Gestaltung. Besonders prägend fällt in jedem Fall die Frontpartie aus: Das Chrom des massiven Grills wirkt wie aus dem Vollen gefräst und ist nahtlos mit den fortlaufenden Linien der Lichtsignatur verwoben.

Der Touareg des Jahres 2002 war ein Versuch, das SUV-Konzept im so gänzlich anders strukturierten Wolfsburger Produktprogramm unterzubringen. Aus der Ausnahme wurde ein Konzept und jetzt eine Strategie. Heute besteht das SUV-Angebot der Marke Volkswagen aus dem T-Roc, dem Tiguan, dem Tiguan Allspace (Europa) respektive Tiguan L (China), dem neuen Atlas (USA) und Teramont (China) sowie dem Touareg als Topmodell der Volkswagen-SUV. Unterhalb des T-Roc wird Volkswagen das Programm mit dem kleinen T-Cross ausbauen. Ein emissionsfreies Modell ist ebenfalls beschlossene Sache: der I.D. Crozz, das erste vollelektrische SUV von Volkswagen, soll 2020 auf den Markt kommen.
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