Freistaat Bayern unterstützt weiterhin Hauptamtliche Integrationslotsen

Hermann Imhof MdL

Auch Nürnberg profitiert von neuer Richtlinie

Im Frühjahr 2017 startete der Freistaat Bayern ein Modellprojekt zur Förderung hauptamtlicher Integrationslotsen. Auch die Stadt Nürnberg gehörte zu den insgesamt 27 Städten und Landkreisen, die sich an dem Projekt beteiligten. Nun hat das Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration entschieden, die Förderung auf Grundlage einer ab dem 01. Januar 2018 gültigen Richtlinie zu verstetigen. Für das Nürnberger Integrationslotsen-Projekt bedeutet das, dass es auch im kommenden Jahr mit Unterstützung des Freistaats rechnen kann.

Der Nürnberger Landtagsabgeordnete Hermann Imhof (CSU) begrüßt die Entscheidung des Ministeriums: "Das Modellprojekt war ein großer Erfolg und der Bedarf im Bereich Integration ist nach wie vor hoch. Deshalb ist es richtig, die Förderung hauptamtlicher Integrationslotsen zu verstetigen und auf ganz Bayern auszuweiten. Dass die Integration von Flüchtlingen und Asylsuchenden in Bayern deutlich besser gelingt als in vielen anderen Bundesländern liegt nicht zuletzt an der hervorragenden Arbeit tausender ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer. Dieses freiwillige Engagement muss unterstützt werden, beispielsweise mit hauptamtlichen Integrationslotsen, die den Ehrenamtlichen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Daher freut es mich sehr, dass das Projekt in Nürnberg auch 2018 vom Freistaat gefördert wird."

Die Integrationslotsen unterstützen, informieren und schulen die Ehrenamtlichen des jeweiligen Landkreises zu allen Belangen der Integration. Künftig umfasst ihr Angebot auch den Themenkreis Asyl. Die Lotsen wirken darüber hinaus vor Ort als Koordinatoren und Netzwerker. Das Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration stellt den teilnehmenden Landkreisen und kreisfreien Städten 2018 bis zu 60.000 Euro zur Verfügung.
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