So platzieren Sie Ihre Überwachungskameras richtig

Nicht nur auf die Technik der Überwachungskamera kommt es an, auch der Anbringungsort ist von entscheidender Bedeutung. (Foto: © Christopher Boswell - Fotolia.com)

SERVICE (xp/fi) - Natürlich möchten Sie wissen, was zu Hause vor sich geht, wenn Sie nicht da sind. Außerdem ist es bekannt, dass oft nur der Anblick einer Überwachungskamera Einbrecher von ihrem Vorhaben abschreckt. Doch die besten Kamerasysteme erfüllen ihren Zweck nur dann, wenn sie an den richtigen Orten im und am Haus angebracht sind. Überlegen Sie zuerst, welche Art Kamera sie haben möchten: Soll sie feststehend sein, oder soll sie schwenken? Beachten Sie auch, wie weit der Kamerafokus ist und wie weit vom Gerät weg der optimale Fokus erreicht wird. Natürlich sind auch eventuelle Sender und Empfänger wichtig, damit das Kamerabild ohne Bildrauschen übertragen wird.

Die Erfahrung lehrt, dass man mindestens fünf Kameras platzieren sollte, je nachdem wie große der Bereich ist, den Sie überwachen möchten. Eine Überwachungskamera im Eingangsbereich ist sicher gut, jedoch sollten auch an allen anderen Eingängen Geräte sein. Wenn Sie eine Hintertür haben oder einen Kelleraufgang, der in den Garten mündet ohne Überwachung, können hier Menschen ungesehen ein und aus gehen. Bei der Kameraüberwachung von Eingängen gilt: Halten Sie etwas Abstand zur eigentlichen Tür ein, so dass diese komplett im Bild zu sehen ist. Idealerweise sollten Sie noch einen gewissen Bereich vor der Tür sehen, so können Sie erkennen, ob eine oder mehrere Personen im Eingangsbereich sind. Auch sollte die Kamera so platziert sein, dass sie genug indirektes Licht bekommt. Direktes Licht würde das Bild überblenden, bei zu wenig indirektem Licht ist das Bild einfach nur dunkel.

Gute Überwachung auch im Haus

Es mag immer wieder Situationen geben, in denen jemand von den Außenkameras ungesehen ins Haus kommt. Weiterhin kann es sein, dass Sie im Haus gerne sehen möchten, was Kinder oder Menschen in Ihrer Obhut tun. Dazu ist es sinnvoll, an Treppenaufgängen oder in Fluren eine Kamera zu haben. Dies ist vor allem dann wichtig, wenn Sie einen alten Menschen betreuen, denn so kann er oder sie nicht ungesehen im Haus herumwandern und sich dabei verletzen oder gar das Haus unbemerkt verlassen. Das Gleiche gilt natürlich auch für Kinder. Aus dem gleichen Grund sollten Sie einen Garten mit überwachen, die Auffahrt und den Eingang zu Ihrem Grundstück. Gute Onlinehändler und natürlich auch die Polizei beraten Sie gerne über die Bereiche, die überwacht werden sollten, sowie den optimal Platz für die Überwachungskamera.

Sie können die Kamera mit einem Bewegungsmelder ausstatten. Wenn sich nichts bewegt, schaltet die Kamera auf Stand-By, sobald sich etwas tut, geht das Gerät an. So sparen Sie Strom und auch erheblich Speichermedien, denn Sie brauchen nicht stundenlange Aufzeichnungen zu speichern und zu sichten, wenn gar nichts geschehen ist. Übrigens: Auch Kameras auf Stand-By blinken, zeigen also einem möglichen Einbrecher, dass die Kamera in Betrieb ist. Auch bei dem Bewegungsmelder gilt es, einen Sensorenradius einzustellen, in dem die Kamera aktiv geschaltet werden soll. Im Freien sollte dieser etwas weiter, im Haus etwas enger sein. Bei vielen Geräten können Sie auch die Empfindlichkeit des Sensors einstellen, so dass nicht jedes vorbeifliegende Insekt Ihre Kameras im Freien aktiv schaltet.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.