Nahverkehrsplan Nürnberger Land mitgestalten
Online-Befragung: Bus und Bahn - Ihre Meinung ist gefragt!

Uwe Scharrer, Leiter des Sachgebiets für den Personennahverkehr am Landratsamt, ist gespannt auf die Anregungen  aus der Bevölkerung zum neuen Nahverkehrsplan.
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  • Uwe Scharrer, Leiter des Sachgebiets für den Personennahverkehr am Landratsamt, ist gespannt auf die Anregungen aus der Bevölkerung zum neuen Nahverkehrsplan.
  • Foto: LRA/ A. Gramlich
  • hochgeladen von Nicole Fuchsbauer

NÜRNBERGER LAND (lra/nf) – Von wo nach wo, wann und wie oft sollen
öffentliche Nahverkehrsbusse im Nürnberger Land fahren? Diese Fragen
stellt das Landratsamt seinen Bürgerinnen und Bürgern im Rahmen der
Aktualisierung des Nahverkehrsplans. Wer mitgestalten möchte, kann dies
online auf der Startseite des Landkreises (https://landkreis.nuernberger-land.de/ ) unter dem Stichwort „Online-Befragung zum Busliniennetz“ gerne tun.

In den Bussen hängen darüber hinaus entsprechende Plakate aus, die mit
einem QR-Code versehen sind. Wer diesen über sein Handy einscannt, wird
direkt auf die Seite mit der Befragung zum Nahverkehr gelotst. Die Umfrage
dauert gut fünf Minuten und läuft bis zum 7. Juni. Aber auch per Mail
oder Post können Vorschläge ans Landratsamt geschickt werden.

„Wir wünschen uns, dass unsere Bürgerinnen und Bürger ihre
Vorstellungen und Ideen zum öffentlichen Personennahverkehr im
Nürnberger Land zahlreich einbringen“, sagt Landrat Armin Kroder.
„Wir wollen in den Dialog mit der Bevölkerung treten und möglichst
viele Stimmen und Impulse einsammeln.“

Bei einem Bürgerforum im großen Sitzungssaal des Landratsamts kamen
erste Anregungen und Verbesserungsmöglichkeiten zur Sprache. Ein Schüler
aus Simonshofen wünschte eine bessere Busverbindung für Schülerinnen
und Schüler, die an den Laufer Schulen nach 13.45 Uhr Unterrichtsende
haben. Eine Bürgerin aus Weigenhofen regte einen Direktbus zwischen ihrem
Wohnort und den Schulen in Röthenbach an.

„Preislich nicht attraktiv“ nannte eine Bürgerin aus Simmelsdorf das
ÖPNV-Angebot und sprach sich für eine Neustrukturierung der Tarifzonen
im VGN-Gebiet aus, um insbesondere den ländlichen Raum zu stärken.
Dafür sollten auch öfter Busse fahren, fand die Simmelsdorferin.
Darüber hinaus sollte das VGN-Infomobil auch mal in kleinere Ortschaften
kommen, um den Menschen zu zeigen, wie man beispielsweise einen
Fahrkartenautomaten bedient. Fahrpläne sollten einfacher,
übersichtlicher und lesbarer gestaltet und Busse und S-Bahnen besser
miteinander verknüpft sein.

Apropos S-Bahn bzw. Eisenbahn: Der Landkreis Nürnberger Land hat keinen
direkten Einfluss auf den Schienenpersonennahverkehr (SPNV). Dafür
zuständig ist die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) mit Sitz in
München. Vorschläge zum SPNV können daher bei der Fortschreibung des
Nahverkehrsplanes nicht berücksichtigt werden. Der Landkreis reicht die
Ideen und Anregungen zu S- und Eisenbahn der Bürgerinnen und Bürger aber
gerne weiter nach München zur BEG.

Uwe Scharrer, Leiter des Sachgebiets für den Personennahverkehr am Landratsamt, ist gespannt auf die Anregungen  aus der Bevölkerung zum neuen Nahverkehrsplan.
Jonas Hüsam (VGN GmbH), Claudia Beck (Sachgebiet Personennahverkehr im Landratsamt), Franz Bezold (Abteilungsleiter für Öffentliche Sicherheit und Ordnung), Landrat Armin Kroder, Uwe Scharrer (Sachgebietsleiter Personennahverkehr), Markus Birle (Sachgebiet Personennahverkehr) beim Bürgerforum (v.l.).

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