Anzeige

AOK startet „Familiencoach Depression“

Der Familiencoach Depression zeigt, wie man seinen erkrankten Angehörigen unterstützen und sich selbst vor Überlastung schützen kann.
  • Der Familiencoach Depression zeigt, wie man seinen erkrankten Angehörigen unterstützen und sich selbst vor Überlastung schützen kann.
  • hochgeladen von Friedrich Adelmann

Online-Hilfe für Angehörige

Um Angehörige im Umgang mit depressiv erkrankten Familienmit-gliedern oder Freunden zu unterstützen, bietet die AOK ein neues Online-Programm: Der „Familiencoach Depression“ (www.familiencoach-depression.de) hilft Angehörigen von Betroffenen, mit häufigen Symptomen wie Freudlosigkeit oder Antriebslosigkeit gut umzugehen. Es ist ein interaktives, leicht zugängliches Online-Trainingsprogramm für Angehörige, Freunde oder andere Bezugspersonen von depressiv erkrankten Menschen.


Hilfe zur Selbsthilfe

„Die depressive Erkrankung eines nahestehenden Menschen verursacht oft hohe psychosoziale Belastungen, die die Lebensqualität, aber auch den Gesundheitszustand der Angehörigen beeinträchtigen können“, so Jürgen Drachsler, Leiter der AOK Region Erlangen-Nürnberger Land. Das Selbsthilfe-Programm unterstützt Betroffene dabei, mit häufigen Depressionssymptomen, aber auch mit Krisensituationen und Suizidgedanken des Erkrankten gut umzugehen. Es vermittelt Wissen über die Erkrankung Depression und ihre Behand-lung und zeigt wie die Beziehung zwischen dem Erkrankten und dem Angehörigen gestärkt werden kann. Außerdem hilft das Programm, eine gute Balance zwischen der Fürsorge für den Erkrankten und der Fürsorge für sich selbst herzustellen. Das Angebot kann anonym und kostenlos von jedem Interessierten genutzt werden. „Es bietet Hilfe zur Selbsthilfe, stellt aber kein Behandlungsangebot dar“, betont Drachsler.

Das Programm wurde in Zusammenarbeit mit Betroffenen konzipiert und entspricht dem aktuellen medizinischen und psychotherapeutischen Wissensstand. Federführend entwickelt wurde das Onlineangebot durch eine Projektgruppe unter der Leitung von Prof. Elisabeth Schramm vom Universitätsklinikum Freiburg, einer ausgewiesenen Expertin für die Behandlung depressiver Patienten - auch unter Einbindung der Angehörigen. Die Deutsche Stiftung Depression hat die Entwicklung unterstützt und ist beratend im Beirat der Projektgruppe vertreten.

Das interaktive Online-Programm ist für jeden Interessierten kostenfrei nutzbar. AOK-Versicherte können ab Ende Oktober zusätzlich an Experten-Videochats teilnehmen. „Mit dem ‚Familiencoach Depression: ergänzen wir unser Angebot von Online-Coaches“, so Drachsler. So gibt es bereits das Selbsthilfeprogramm „moodgym“ zur Prävention und Linderung depressiver Symptome. Mit dem „ADHS-Elterntrainer“ hat die AOK zudem ein Hilfsangebot für Eltern in schwierigen Erziehungssituationen.

Internet-Tipps:
www.familiencoach-depression.de
www.moodgym.de
www.adhs-elterntrainer.de

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen