Heiligenstadt baut für 8, 5 Millionen Euro eigenes Glasfasernetz auf

Finanz-Staatssektretär Albert Füracker (Mitte) übergibt den Förderbescheid an Bürgermeister Helmut Krämer (r.) und Geschäftsleiter Rüdiger Schmidt (l.).
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  • Foto: stmflh.bayern.de
  • hochgeladen von Nicole Fuchsbauer

Heiligenstadt i. OFr. hat weitere Zuschüsse an Land gezogen

HEILIGENSTADT/REGION (pm/nf) - Der Markt Heiligenstadt i. OFr. ist einen weiteren großen Schritt bei der Finanzierung der Breitbandversorgung in allen Gemeindeteilen vorangekommen. Die Gemeinde im Leinleitertal geht (der MarktSpiegel berichtete) beim Glasfaserausbau ihren eigenen Weg. Für circa 8,5 Millionen Euro soll ein komplett neues Glasfasernetz aufgebaut werden. Dieses Netz wird dann an einen Betreiber verpachtet.

Für dieses Projekt wird noch vor Weihnachten die Betreiberausschreibung erfolgen, so Bürgermeister Helmut Krämer. Anfang 2018 werden die europaweiten Ausschreibungen für Planungs-, Bauleistung erfolgen. Für diese Maßnahme konnte der Markt Heiligenstadt i. OFr. 4,88 Millionen Bundesfördermittel an Land ziehen. Kürzlich erhielt Bürgermeister Krämer den Höchstbetrag von 900.000 Euro durch Staatssekretär Albert Füracker im Bayerischen Staatsministerium für Finanzen in Nürnberg überreicht. Somit stehen dem Markt Heiligenstadt i. OFr. für die Errichtung eines eigenen Breitbandnetzes 5,78 Millionen Bundes- bzw. Landesfördermittel zur Verfügung. Hinzu kommt, dass der erste Schritt der Planung – Masterplan – schon mit 50.000 Euro gefördert wurde.

Bürgermeister Krämer und sein Geschäftsleiter Rüdiger Schmidt freuten sich über den weiteren Förderbetrag, der die Finanzierung dieses Projektes leichter macht. Heiligenstadt i. OFr. ist eine der wenigen Kommunen, die das bundesweite Förderprogramm für den Aufbau eines eigenen Netzes nutzt. Diese Schwierigkeiten hindern jedoch den Markt Heiligenstadt i. OFr. nicht, das große Ziel einer zukunftsträchtigen Versorgung mit Glasfaser für alle Häuser im Auge zu behalten. Wenn auch dieses Projekt wegen der Schwierigkeiten im Förderprogramm noch etwas dauert, steht der Marktgemeinderat einstimmig hinter diesem Vorhaben. „Wir wollen 2018 bauen“, so der Bürgermeister, der sich durch die Politik Verbesserungen bei der Durchführung des Bundesförderprogrammes erhofft.

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