Weichenstellung für die Zukunft
Mehr als 13 Millionen Euro für digitale Klassenzimmer

OBERFRANKEN (pm/rr) – Die Regierung von Oberfranken hat bereits Fördermittel von mehr als 13 Millionen Euro für die Einrichtung digitaler Klassenzimmer in oberfränkischen Schulen bewilligt. Sie unterstützt so die Anschaffung zum Beispiel von Beamern, interaktiven Whiteboards, Tablets, PCs, Laptops, Dokumentenkameras für den Einsatz in Unterrichtsräumen.

Die Förderung erhalten die Kommunen oder ihre Zusammenschlüsse wie etwa Schulverbände oder auch die Träger kirchlicher und privater Schulen.
Die Förderung wird nach den beiden Förderprogrammen "Digitalbudget für das digitale Klassenzimmer" und "Budget für integrierte Fachunterrichtsräume an berufsqualifizierenden Schulen (iFU-Budget)" des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus gewährt. Im Rahmen des Digitalbudgets können öffentliche Schulen und staatlich anerkannte oder genehmigte private und kirchliche Schulen in Bayern gefördert werden. Das iFU-Budget kann nur für berufsqualifizierende Schulen wie Berufsfachschulen und Fachakademien bewilligt werden. Es stellt für diese Schularten eine spezifische Ergänzung zum Digitalbudget dar.

Von 267 gestellten Anträgen im Rahmen des Digitalbudgets 2018 wurden bereits 239 Anträge bearbeitet und insgesamt 10,32 Millionen Euro Zuwendungen gewährt. Für 40 von 46 gestellten Anträgen im Rahmen des iFU-Budgets wurden 2,69 Millionen Euro bewilligt. Der Förderbetrag pro Schulaufwandsträger bewegt sich zwischen 1.000 Euro und 865.000 Euro.
Für bisher noch nicht bearbeitete Anträge stehen der Regierung von Oberfranken weitere Mittel in Höhe von 565.000 Euro für das Digitalbudget und 170.000 Euro für das iFU-Budget zur Verfügung.

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