Spektakuläre Menschenkette in Bamberg will ein Zeichen für bürgerschaftliches Engagement setzen

Zu sehen sind die Wettkandidaten.
  • Zu sehen sind die Wettkandidaten.
  • Foto: Caritasverband für die Erzdiözese Bamberg e. V.
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Prominente Wettkandidaten suchen 3000 Ehrenamtliche als Kettenglieder

„Wetten, dass sich am 19. September 2015 mindestens 3000 Ehrenamtliche und bürgerschaftlich Engagierte am Weegmannufer des Main-Donau-Kanal einfinden, um eine Menschenkette der Solidarität zu bilden?“ Diese Wette bieten Weihbischof Herwig Gössl, Landrat Johann Kalb, Oberbürgermeister Andreas Starke sowie der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse, Konrad Gottschall, und der Geschäftsführer des Stadtmarketings, Klaus Stieringer, an. Sie sind überzeugt, dass die Aktion in der bundesweiten Woche des bürgerschaftlichen Engagements gelingt. Falls nicht, werden sie ihre Wettschuld einlösen, indem sie eine der teilnehmenden Organisationen, Vereine oder Initiativen mit einer Zeitspende unterstützen.

Rund 70.000 Menschen engagieren sich in Stadt und Landkreis Bamberg ehrenamtlich. Die Aktion „Ehrenamtskette“ will auf ihr vielfältiges Engagement, von dem das Miteinander und Solidarität in der Stadt und in den Gemeinden geprägt ist, aufmerksam machen; die Leistung der Ehrenamtlichen soll an diesem Tag im Fokus der Öffentlichkeit stehen. Die Wettkandidaten nutzen als Vertreter von Kirche, Politik, Verwaltung und Wirtschaft die Gelegenheit, um an diesem Tag allen ehrenamtlich Aktiven Danke zu sagen. Aber sie werden auch Wünsche und Forderungen der Engagierten zur besseren Unterstützung ihres ehrenamtlichen Einsatzes entgegen nehmen.

„Jeder Einsatz; jede kleine Zeitspende ist wertvoll“, betonen die Wettkandidaten. „Wir wissen, welche Bedeutung und Bereicherung das Ehrenamt für unsere Gesellschaft hat und wie segensreich bürgerschaftliches Engagement in zahlreichen Sport-, Kultur- und Freizeit- und Betreuungsangeboten ist. Viele Unterstützungs- und Hilfsleistungen gäbe es nicht ohne bürgerschaftliches Engagement.“

Tatkräftige Hilfe erhalten die Wettkandidaten vom Freiwilligenzentrum CariThek und von SOPHIA e.V. Sie organisieren die Menschenkette und laden alle Engagierten in Vereinen, Vereinigungen, Elternbeiräten, Service Clubs, Gemeinden, Kirchen und Einrichtungen aus Wohlfahrt und Politik ein, mitzumachen und sich in die Menschenkette einzureihen. „Am liebsten in ‚Dienstkleidung‘ oder mit repräsentativen Accessoires“, meint Sabine Brückner-Zahneisen von SOPHIA e.V., „damit die Vielfalt des bürgerschaftlichen Engagements sichtbar wird.“

Simone Famulla vom Freiwilligenzentrum CariThek ist es wichtig, deutlich zu machen, dass jeder mit seinen Ideen und Fähigkeiten einen Beitrag zu einer solidarischen Bürgergesellschaft leisten kann. „Und dass bei aller gesellschaftlichen Bedeutung Engagement auch einfach Spaß macht“, ergänzt sie lachend. So richtet sich die Kette auch an alle noch Unentschlossenen und soll Ermunterung sein, sich zu engagieren. „Denn viele gemeinnützigen Einrichtungen, Projekte und Initiativen freuen sich über weitere freiwillige Helferinnen und Helfer“, weiß Famulla mit Blick auf die Datenbank des Freiwilligenzentrums. Über 400 mögliche Einsatzstellen sind dort gelistet, die auf das Engagement Ehrenamtlicher in Stadt und Landkreis Bamberg bauen.

Jetzt sind vor allem diese Freiwilligen und Organisationen gefragt, sich zu outen und die Aktion am Samstag, 19. September 2015 zwischen 11:00 und 13:00 Uhr durch ihre Teilnahme zu unterstützen. Anmeldungen nehmen ab sofort das Freiwilligenzentrum CariThek und SOPHIA e.V. entgegen.

Übrigens: Dank großzügiger finanzieller Unterstützung durch Herrn Weihbischof Gössl und Herrn Gottschall haben alle teilnehmenden Vereine, Initiativen, Einrichtungen und Organisationen die Chance auf ein Preisgeld. Insgesamt werden 2000,- € ausgelost. Das Preisgeld soll für die glücklichen Gewinner eine Unterstützung sein, engagementförderliche Strukturen für ihre engagierten Ehrenamtlichen vorzuhalten und z.B. einen Ausflug, eine Fortbildung oder die Anschaffung von notwendigem Material zu ermöglichen.

11.08.2015
Quelle: Pressestelle Landratsamt Bamberg

Autor:

Archiv MarktSpiegel aus Nürnberg

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