Hubertustag am 27.10.2019 in St. Sebald, Schwabach
Festliche Jagdhornklänge in der Katholischen Kirche Sankt Sebald in Schwabach

Hubertusmesse in St. Sebald, Schwabach - die Nürnberger und Schwabacher Bläser  | Foto: Eigen
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  • Hubertusmesse in St. Sebald, Schwabach - die Nürnberger und Schwabacher Bläser
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Die „Reiterlichen Jagdhornbläser Nürnberg e.V.“ und das „Reiterliche Jagdhorn-Bläserkorps Schwabach““ umrahmen die Abendmesse am Sonntag, 27. Oktober 2019, Beginn 19.00 Uhr, mit der Hubertusmesse von Hermann Neuhaus. Ergänzend erklingt das Benediktus von Bernhard Schreier, dem ehemaligen musikalischen Leiter der Nürnberger, damals Studiendirektor an der Musikhochschule Nürnberg-Augsburg.
Die Messe wird zelebriert von Herr Stadtpfarrer Schrollinger. Ihm danken die Jagdhornbläser für sein Entgegenkommen, die Messe wieder mit ihm in St. Sebald aufführen zu können.
Die Einstudierung und Aufführung liegt – wie schon seit einigen Jahren – in Händen von Frau Adelheid Habiger, Dipl.-Musiklehrerin am Wolfram-von-Eschenbach-Gymnasium und musikaische Leiterin des 48-er Musikzuges.

Die Hubertusmesse wird bereits vormittags am gleichen Tag in der Evangelischen Kirche in Möhrendorf aufgeführt.

Jäger und Reiter feiern jedes Jahr am 3. November traditionell den Namenstag des gemeinsamen Schutzpatrons, des Heiligen Hubertus. Der heilige Hubertus, eigentlich der Schutzpatron der Jäger wird auch von den Reitern mit der Hubertus-Jagd geehrt.
Hubert(us) von Lüttich, vermutlich geboren um 655, war Bischof von Maastricht-Tongern, er übertrug die Reliquien seines ermordeten Vorgängers und den Bischofssitz nach Lüttich und missionierte im Ardennengebiet. Er starb 727.
Hubert jagte am Karfreitag einen Hirsch, der zwischen den Enden seines Geweihes ein Kreuz trägt, was ihn zur Umkehr seines Lebens bewegt hat. Er zieht sich 695 – nach dem Tod seiner Frau – auf sieben Jahre in die Waldeinsamkeit der Ardennen zurück. Auf Gebot eines Engels weiht ihn bei einer Romfahrt 702/703 Papst Sergius zum Nachfolger des ermordeten Lambert. Hubert erhält von Petrus einen Schlüssel zur Heilung der Tollwut. Er heilt als Bischof viele Besessene und Kranke. Hubert stirbt an einer ihm beim Fischfang versehentlich zugefügten Verletzung.
Auch nach seinem Tode behält St. Huberts Schlüssel bei den Mönchen von St. Hubert en Ardennes die heilkräftige Wirkung bei Tollwutkranken.
(nach: Jöckle, Lexikon der Heiligen)

Hubertusmesse in St. Sebald, Schwabach - die Nürnberger und Schwabacher Bläser  | Foto: Eigen
Hl. Hubertus in der Kapelle am Fennerberg/Südtirol | Foto: Rüdeger Leppa
Autor:

Rüdeger Leppa aus Schwabach

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