Fünf Fragen an Matthias Thürauf
Heute ist sein letzter Arbeitstag als Schwabacher OB!

Karl Freller (l.) und Matthias Thürauf präsentieren das Plakat zur Stichwahl am 16. März 2008.
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  • Karl Freller (l.) und Matthias Thürauf präsentieren das Plakat zur Stichwahl am 16. März 2008.
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SCHWABACH (pm/vs) - Heute ist der letzte Arbeitstag von Matthias Thürauf. 12 Jahre lang war er Oberbürgermeister der Stadt Schwabach. Seine spektakulärste Aktion war mit Sicherheit das Abseilen im Weihnachtsmannkostüm vom Turm der Stadtkirche.
Damit hatte er am 8. Dezember 2012 seine Wettschuld eingelöst. Thürauf hatte gewettet, dass es die Schwabacher Sportvereine nicht schaffen würden, innerhalb eines Zeitraumes von sechs Monaten 500 neue Mitglieder zu bekommen. Am Ende der Wettfrist waren es 527 und der Schwabacher Oberbürgermeister konnte seine Schwindelfreiheit eindrucksvoll unter Beweis stellen.

Der MarktSpiegel hat Matthias Thürauf gebeten, in wenigen Sätzen Bilanz zu ziehen.

MarktSpiegel: Herr Oberbürgermeister: Wenn Sie vor 12 Jahren in die Zukunft blicken hätten können: Hätten Sie trotzdem für das Amt des Oberbürgermeisters kandidiert?
Matthias Thürauf: Zu Beginn meiner Amtszeit mussten wir uns mit der Weltwirtschaftskrise auseinandersetzen und nun zum Ende plagt uns die Corona-Pandemie. Trotzdem waren es insgesamt erfüllende und gute Jahre in und für Schwabach, deswegen gibt es nichts zu bereuen.

MarktSpiegel: Welches sind Ihre erfolgreichsten Projekte gewesen, die Sie im Stadtrat angestoßen haben?
Matthias Thürauf: Was gut war, und was nicht, das sollen andere beurteilen. Rückblickend habe ich besonders unser Stadtjubiläum 2017 in angenehmer Erinnerung. Der bürgerschaftliche Geist und viele gute Momente wie das Fest im Stadtpark, der Neujahrsgottesdienst oder die Verleihung der Ehrenbürgerwürde an Rudi Nobis bleiben bestehen.

MarktSpiegel: Gab es auch politische Enttäuschungen?
Matthias Thürauf: Natürlich gab es auch kleine und große Enttäuschungen aber beim Rückblick überwiegt das Positive bei Weitem.

MarktSpiegel: Wenn Sie nochmals neu als Oberbürgermeister beginnen könnten, würden sie die eine oder andere wichtige Entscheidung anders treffen?
Matthias Thürauf: Das schwierige an der Politik ist ja, dass man Entscheidungen zu treffen hat und sich nicht auf die nachträgliche Diskussion derselben beschränken kann. Hinterher ist man bekanntlich immer schlauer und manches erscheint dann glasklar, obwohl es im Moment der Entscheidung keineswegs so war. Nachkarteln bringt jedenfalls nichts.

MarktSpiegel: Welche Tipps geben Sie Ihrem Nachfolger mit auf den Weg, um als Oberbürgermeister erfolgreich zu sein?
Matthias Thürauf: Ich halte mich mit altväterlichen Ratschlägen zurück, schon gar in der Öffentlichkeit. Eine Portion Gelassenheit und Ruhe ist sicherlich nie verkehrt.

MarktSpiegel: Wie geht es beruflich weiter und bleiben Sie der Stadt Schwabach als Bürger treu?
Matthias Thürauf: Ich plane wieder in meinen alten Beruf als Richter zurückzukehren. In Schwabach bin ich geboren und hier bleibe ich natürlich auch wohnen.

Autor:

Victor Schlampp aus Schwabach

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