Stadt investiert über 5 Millionen Euro in das Projekt an der Kreuzwegstraße
Schwabach macht Ernst mit sozialem Wohnungsbau!

Beim symbolischen Spatenstich war neben Vertretern der Stadt und der GEWOBAU auch Schwabachs Oberbürgermeister Matthias Thürauf (3.v.l.) mit dabei.
  • Beim symbolischen Spatenstich war neben Vertretern der Stadt und der GEWOBAU auch Schwabachs Oberbürgermeister Matthias Thürauf (3.v.l.) mit dabei.
  • Foto: © Stadt Schwabach
  • hochgeladen von Victor Schlampp

SCHWABACH (pm/vs) - Premiere für die Stadt Schwabach: Erstmals ist die Kommune Bauherr eines Projekts im geförderten Wohnungsbau.
Mit dem Spatenstich ist der Startschuss für den Bau der insgesamt 25 Wohnungen an der Kreuzwegstraße erfolgt. Möglich wird dies durch ein neues Förderprogramm des Freistaats, das Kommunen als Bauherren finanziell unterstützt. „Mit der GEWOBAU haben wir einen zuverlässigen Partner. Sowohl bei der Betreuung und Abwicklung des Bauvorhabens als auch später als Verwalter“, sagte Stadtkämmerer Sascha Spahic am Rande des Spatenstichs. Die Stadt werde über 5 Millionen Euro in das Projekt investieren. Der Bedarf an geförderten und damit bezahlbaren Wohnungen ist in Schwabach ebenso wie in ganz Bayern unverändert hoch. Die Stadt Schwabach hat daher dieses Projekt als eines der größten in kommunaler Trägerschaft in Mittelfranken gestartet. Die Wohnungen entstehen in unmittelbarer Nachbarschaft eines neuen Gebäudes mit 34 geförderten Wohnungen, das die GEWOBAU im Frühjahr 2018 als generationenübergreifendes Projekt unter dem Motto „Miteinander Wohnen“ fertig gestellt hatte. Die GEWOBAU wird auch der Verwalter der Wohnungen sein und steht damit für Fragen zur späteren Vermietung zur Verfügung.

Tropfen auf dem heißen Stein

In Schwabach gibt es aktuell etwas mehr als 1.000 Sozialwohnungen, davon gehören rund 600 der GEWOBAU. Die Warteliste derjenigen Menschen, die eine geförderte Wohnung suchen, liegt konstant bei ungefähr 1.100. Die 25 jetzt neu entstehenden Einheiten sind damit trotz der lobenswerten Initiative nur der sprichwörtliche „Tropfen auf dem heißen Stein.“

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