Grünes Licht für das neue Sporthallendach

Die brandschutzrechtlichen Bedenken bei der in dieser Art einmaligen Dachkonstruktion sind beiseite geräumt. Nunmehr hoffen alle Beteiligten auf eine schnelle Fertigstellung. Foto: Ebersberger

FÜRTH - Was lange währt, wird endlich gut. Das dürfte jetzt wohl auf die neue Julius-Hirsch-Sporthalle an der Kapellenstraße zutreffen. Im September könnte sie ihren Betrieb aufnehmen.

Der zuständige Sachverständige hatte unlängst grünes Licht gegeben, nachdem der Bau aufgrund von Materialmängeln bei der aufwendigen Dachkonstruktion ins Stocken geriet. Gleich zwei Mal gab es für die zweischichtige Membran des Daches bei Brandschutztests an der Technischen Uni in München ein „mangelhaft“.
Der Mannheimer Architekt Swen Brodkorb musste nachbessern - scheinbar mit Erfolg. Und so konnte er und auch Fürths Baureferent Joachim Krauße aufatmen. Jedoch müssen die Arbeiten nun zügig vorangehen. Erst wenn alle Dachschichten eingezogen sind, kann der Innenausbau der nach dem jüdischen Fußballer Julius Hirsch benannten Dreifachturnhalle fortgesetzt werden. Ob es reicht für die nun angestrebte Eröffnung zum Schuljahr 2016/2017, bleibt abzuwarten.
Mit großen Hoffnungen fiel im Sommer 2013 mit der Grundsteinlegung der Startschuss für das Großprojekt, das ab dem Sommer 2014 nicht nur die klaffende Lücke für Schulsport in der Innenstadt schließen sollte. Die Halle spielt auch eine entscheidende Rolle für den Bau der neuen Feuerwache auf dem benachbarten MTV-Gelände. Die dortige, äußerst marode Sporthalle kann erst abgerissen und so mit dem Bau der neuen Feuerwache begonnen werden, wenn die rund 14 Millionen Euro teure Julius-Hirsch-Halle fertig ist.
Mit rund zweijähriger Verspätung dürfte das im September der Fall sein.
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