Wirtschaftsschüler lernten die vielfältigen Tätigkeitsfelder bei der Stadt Schwabach kennen

Marion Reiners (li.) und Johanna Zerer (2.v.li.)zeigten den Schülern aus der Wirtschaftsschule die "normale" Umgebung in einem Verwaltungsbüro. Fotos: Ursula Kaiser-Biburger
 
Stadtgärtnerin Cornelia Grebe-Donhauser vermittelte den Schülerinnen und Schüler eindrucksvoll, dass man den Gärtner-Beruf lieben müsse. Fotos: Ursula Kaiser-Biburger
Alle zwei Jahre ist die Wirtschaftsschule während des Schuljahres an einem Tag wie leer gefegt. Dann machen sich alle Klassen auf, um Unternehmen, Einrichtungen oder Behörden zu besuchen, um die berufliche Wirklichkeit näher kennen zu lernen. Gerne wurden dabei neben internationalen Großunternehmen wie BMW in Regensburg auch Schwabacher Unternehmen besucht, die den Schülern einen aufschlussreichen Einblick in den Produktionsalltag gewährten. Neben der Hilfestellung bei der Berufswahl, ist es für die Wirtschaftsschule gleichfalls ein Anliegen, für den Nachwuchs in heimischen Betrieben zu sorgen. So reichte die Vielfalt der besuchten Betriebe vom Bäckerhandwerk bis zur Stadt Schwabach als Arbeitgebers mit einem breiten Berufsspektrum. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren an diesem Tag, dass der Wirtschaftsschulabschluss der mittleren Reife sowohl beim mittelständischen Betrieb der Bäckerei Distler ebenso wichtig ist wie bei der Großbäckerei Dr. Karg, die ihr Knäckebrot fast in alle Welt exportiert. Ein besonders breitgefächertes Arbeitsfeld mit vielfältigen Möglichkeiten für die verschiedensten Talente fanden die Schülerinnen und Schüler der zweijährigen zehnten Klasse bei der Stadt Schwabach als Arbeitgeber vor. Bei ihrer ersten Station wurden sie mit ihrer Klassenlehrerin Ursula Kaiser-Biburger von Thomas Mulzer, dem Leiter der Stadtgärtnerei herzlich begrüßt und über die Ausbildung in diesem Bereich eingehend informiert. Einen weiteren Aspekt brachte Hans-Martin Hörndler hinzu, als er die Arbeit eines Garten-und Landschaftsgärtners bei der Stadt Schwabach erläuterte. Hierzu zählten die Pflege der sämtlicher Außenanlagen, der Sportplätze und die der Bäume. Besonders angetan waren die Schüler, als ihnen Hans-Martin Hörndler von der Betreuung der Enten im Stadtpark erzählte, die gleichfalls von den städtischen Landschaftsgärtnern übernommen werde. Um andere Lebewesen kümmerte sich Cornelia Grebe-Donhauser, die für die Zierpflanzen in der Stadtgärtnerei zuständig ist. Sie fasste es kurz und bündig zusammen: „Man muss diesen Beruf lieben, wenn es heiß ist und die Sonne herunter brennt oder wenn man bei strömenden Regen den Kreisverkehr bepflanzen muss.“ Dass Cornelia Grebe-Donhauser selbst aus Berufung den Gärtner-Beruf gewählt hatte, spürten die Schüler als sie mit ihr einen kleinen Rundgang in den Gewächshäusern machten. Ein anderes Berufsfeld innerhalb der Stadt Schwabach begegnete der Klasse in der zweiten Station im Rathaus, Hier erzählte zunächst Silvia Eckl und ihre Kolleginnen aus dem Bürgerbüro, dass hier ein umfassendes Wissen über die Zusammenhänge benötigt werde und Vielfalt in der Beratung für sie den Reiz dieser Stelle ausmache. Freude an der Sprache und Freude für jedes Medium wurden in der dritten Station, der Pressestelle, gefragt. Pressesprecher Jürgen Ramspeck nahm sich reichlich Zeit, um im Goldenen Saal das umfangreiche Aufgabengebiet und den Tagesablauf in der Pressestelle darzustellen, der erst einmal mit dem Lesen der Publikationen beginne. Die Schüler hörten von den Vorbereitungen zu Veröffentlichungen und Reden des Oberbürgermeisters. Sie erfuhren, dass Jürgen Ramspeck und sein Team auf besondere Sorgfalt bei Presseveröffentlichungen achten müssten und das Wahrnehmen von Presseterminen ebenso zu ihren Tätigkeiten gehöre wie das Zusammenstellen der Stadtzeitung "Stadtblick", was im Wesentlichen die Bearbeitung der eingesandten Beiträge aus den einzelnen Behörden bedeute. Schließlich informierte Johanna Zerer aus der Personalentwicklung über die Arbeit von Verwaltungsfachangestellten, ehe sie die Klasse zur vierten und letzten Station in die Ludwigstraße nahm, dem einst ursprünglichen zentralen Ort der Stadtverwaltung, wo die städtische Ausbildungsleiterin Marion Reiners den Schülern ein ganz normales Verwaltungsbüro an einem ganz normalen Arbeitstag zeigte, was auf eine Vielzahl von Mitarbeiterinnen und Mitarbeit zutreffe.

Beitrag eingestellt von Ursula Kaiser-Biburger auf mein-mitteilungsblatt.de.
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