„Zusammenkommen fürs Zusammenfinden“

Movement PhysiX sorgten mit ihrer Breakdance-Choreographie für einen dynamischen Auftakt der Kooperationsbörse. (Foto: Alexander Krenzer)
 
Die anwesenden Projektgruppen präsentierten sich steckbriefartig bei einer Posterausstellung. (Foto: Alexander Krenzer)

WÜRZBURG - Wie man Schule-Wissenschafts-Kooperationen ankurbelt. Wenn die Richtigen zusammenkommen, können Schüler sehr beeindruckende Projekte stemmen. Dazu müssen aber Partner aus Wissenschaft oder Wirtschaft gefunden werden – und das ist für Lehrkräfte nicht immer einfach zu bewerkstelligen. Auch dieses Jahr fand daher eine Kooperationsbörse Schule-Wissenschaft statt, auf der neue Kontakte geknüpft und alte vertieft werden konnten. Während Lehrkräfte und Wissenschaftler aus Würzburg und der Region Wege zu einer noch besseren Zusammenarbeit diskutierten, erfuhren die Schülerinnen und Schüler, wie man Vortragsinhalte zeitgemäß präsentiert.

Anfang Oktober dieses Jahres fand in Hörsaalgebäude der Universität Würzburg die dritte Kooperationsbörse Schule-Wissenschaft statt. „Die Veranstaltung war ein weiterer Schritt in unserem Bestreben, Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte mit Wissenschaftlern in forschungsnahen Projekten zusammenzubringen“, schildert Monika Hahn, die Wissenschaftsbeauftragte des Fachbereichs Wirtschaft, Wissenschaft und Standortmarketing der Stadt Würzburg.

Posterausstellung und Breakdance-Vorführung Etwa 75 Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Vertreter von lokalen Forschungseinrichtungen folgten der Einladung. Seit diesem Sommer stehen rund 25 Kooperationsprojekte fest, die von der Stadt Würzburg unter dem Dachbegriff „Stadt der jungen Forscher“ mit insgesamt 20.000 Euro gefördert werden. Bei der Kooperationsbörse präsentierten sich die anwesenden Projektgruppen mit einer Posterausstellung. Das Programm des Infonachmittags startete mit einer kurzen Vorstellung von „Movement PhysiX“. Das ungewöhnliche Format kombiniert eine Breakdance-Choreographie mit einem wissenschaftlichen Vortrag zur Entdeckung der Röntgenstrahlen vor 120 Jahren in Würzburg. Zielgruppen sind Schulen und die interessierte Öffentlichkeit.

Rhetorikschulung und Erfahrungsaustausch Nach diesem schwungvollen Auftakt spalteten sich die „Kooperationsbörsianer“ in zwei Gruppen: Während die Schülerinnen und Schüler in einem Rhetorik- und Präsentationsworkshop erfuhren, wie man bei Vorträgen und Referaten selbstsicher und überzeugend „rüberkommt“, setzten sich die Lehrkräfte und Wissenschaftler/innen zu einem Austauschforum zusammen. Aufbauend auf den Erfahrungen aus dem letztjährigen Wettbewerb der Schülerforschungsprojekte ging es dabei um Fragen wie: Wie bringt man Wissenschaftler und Schüler am besten auf eine Ebene? Wie optimiert man die Kommunikation untereinander? Und welche Probleme können auftreten?
„Das Treffen setzte für die bestehenden Kooperationen weitere Impulse und gewährte den neu dazugekommenen Teilnehmern erste Einblicke in die Möglichkeiten der Zusammenarbeit“, resümierte Nadine Bernard vom Fachbereich Schule der Stadt Würzburg zufrieden.


Kontakt:

Monika Hahn, Fachbereich Wirtschaft, Wissenschaft und Standortmarketing (FB WWS) Tel. 09 31 / 37 29 70 Nadine Bernard, Stadt Würzburg, Fachbereich Schule Tel. 0931 / 37 34 98
E-Mail: junge-forscher@stadt.wuerzburg.de, www.junge-forscher-wuerzburg.de

Quelle: Stadt Würzburg
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