Mit dünnem Kader aber mit viel Feuer gegen Düssldorf

Mittelfeldmotor und Routinier Jurgen Gjasula steht seinem Team gegen Düsseldorf wegen muskulären Problemen nicht zur Verfügung. (Foto: bayernpress)

FÜRTH – (web) – Mit einem zwar „dünnen Kader“ aber mit dennoch „viel Selbstvertrauen“ fährt die SpVgg Greuther Fürth zum Auswärtsspiel in der Zweiten Fußball-Bundesliga am Sonntag nach Fortuna Düsseldorf.

Bevor Fürths Trainer Stefan Ruthenbeck auf sein Team zu sprechen kommt, zählt er erstmal all die positiven Eigenschaften des Gegners auf. „Noch kein Spiel verloren, nur zwei Gegentore, haben den VfB Stuttgart geschlagen, enorm laufstark“, so Ruthenbeck im Schnelldurchauf. Zudem warte auf seine junge Mannschaft ein Gegner mit „geballter Erfahrung“. Es sollte also jedem klar sein, dass die Fortuna ein „schwieriger Gegner“ ist.
Wollte Stefan Ruthenbeck sein Team nur wachrütteln und warnen oder schon mal vorbeugen im Falle einer Niederlage? Wohl eher das Erstere.
Immerhin steht sein Team mit sechs Punkten (Platz vier) in der Tabelle vor der Fortuna (5 Punkte/Rang 7). Nicht nur deshalb verfügen die Fürther über genügend Selbstvertrauen, bei den Rheinländern auch ein bisschen was mitzunehmen. „Einen Punkt wollen wir definitiv“, so Ruthenbecks Vorgabe. Jedoch muss der 44-Jährige verletzungsbedingt auf seinen Routinier Jurgen Gjasula ebenso verzichten wie auf Sercan Sararer und Mathis Bolly. Fragezeichen stehen auch noch hinter George Davies und Nikolai Rapp. Da darf sich wohl das Kleeblatt-Eigengewächs Benedikt Kirsch auf einen weiteren Zweitliga-Einsatz freuen.
Ruthenbeck will ob der Situation auch gar nicht klagen. Eher sieht er das positiv. „Das ist doch eine tolle Sache, wenn Kirsch spielt, hat er sich das auch verdient.“ Überhaupt können sich nun auch die Jungs aus der zweiten Reihe präsentieren. Bedenken hat Fürths Cheftrainer keine. Im Training sehe man, dass die „Jungs richtig Feuer haben.“ Das wird am Sonntag (13.30 Uhr) auch nötig sein – bis zur letzten Minute.
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