Dank Babyboom: Fürth bleibt ein Jungbrunnen

In der Kleeblattstadt kommen immer mehr Kinder auf die Welt. Fotos (2): dapd

Kleeblattstadt ist die jüngste Großstadt Bayerns

FÜRTH - Die Kleeblattstadt wächst und wächst und wird zudem immer jünger. Das liegt maßgeblich auch am anhaltenden Fürther Babyboom.

Während bundesweit im vergangenen Jahr die Geburtenrate um 2,2 Prozent zurück ging, kamen in Fürth 6,4 Prozent mehr Babys als 2011 zur Welt. Insgesamt waren dies 1928 Mädchen und Jungen. Auch die Einwohnerzahl ist nach Angaben des Amtes für Stadtforschung und Statistik Nürnberg-Fürth erneut gestiegen – von 116.317 (Dezember 2011) um 1.818 Bürger auf 118.278. Interessant ist dabei, dass im vergangenen Jahr 409 Personen mehr aus der Nachbarstadt Nürnberg nach Fürth zogen als umgekehrt. Aus dem übrigen Bundesgebiet zogen 974 und aus dem Ausland 764 Menschen in die Kleeblattstadt.

Mit einem Anteil von 18,5 Prozent Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren bleibt die Kleeblattstadt von allen Großstädten in Bayern gemeinsam mit Ingolstadt die jüngste Großstadt im Freistaat. So liegt beispielsweise der Anteil junger Menschen in Erlangen mit 17,7 Prozent und in Nürnberg mit 16,6 Prozent niedriger als in der Kleeblattstadt.


Weitere Fakten:

Immer noch sehr aktiv zeigt sich der Wohnungsbau: Nach 683 erteilten Baugenehmigungen im Jahr 2011 waren es 621 im vergangenen Jahr. Leicht gestiegen sind die Arbeitslosenzahlen im Stadtgebiet Fürth: Betrug die Quote im Dezember 2011 6,0 Prozent, so lag sie ein Jahr später bei 6,5 Prozent.





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