Fürth darf sich jetzt "Bildungsregion in Bayern" nennen

Große Freude bei Fürths Sozialreferentin Elisabeth Reichert, Bürgermeister Markus Braun und OB Thomas Jung über das von Minister Ludwig Spaenle (v.re.n.li.) überreichte Bildungs-Siegel. Foto: Ebersberger

FÜRTH (web) - Es ist geschafft: Fürth hat von Bayerns Bildungsminister Ludwig Spaenle das Gütesiegel „Bildungsregion in Bayern“ feierlich verliehen bekommen.

Die Bedeutung der Auszeichnung konnte man schon anhand der vielen Gäste im vollbesetzten Fürther Rathaussaal erkennen. Bildung geht eben alle an und so kamen Bundes- und Landtagsabgeordnete ebenso wie etliche Stadträte, Vertreter der Schulen und Jugendeinrichtungen, der IHK, der Kirche, des Handwerks und viele mehr aus der gesamten Bildungslandschaft.
In acht Arbeitskreisen wird seit mehr als einem Jahr diskutiert, wird nach Ideen und Lösungen gesucht, um „niemanden zu verlieren“, wie das Bildungscredo in Fürth lautet. Schüler mit Migrationshintergrund, Schulabbrecher, Jugendliche mit Sprachproblemen oder Behinderung stehen dabei ebenso im Fokus wie verschiedenste Ausbildungsinitiativen oder die Erwachsenenbildung. Zu den Grundgedanken der Bildungsregion gehöre eben auch das „lebenslange Lernen“, wie Minister Spaenle betonte.
Wichtig sei - das haben auch die Arbeitskreise gezeigt - neben der Nachhaltigkeit auch die Vernetzung aller am Bildungssystem Beteiligten. Nicht nebeneinander sondern miteinander ist hier die Devise, um auch benachteiligten Kindern und Jugendlichen besser helfen zu können. Aber auch Probleme und Lücken müssen gemeinsam herausgefunden und die dazugehörigen Lösungen definiert werden.
Das von der Kiderlinschule mitentwickelte Projekt der Stadtführer für junge Zuwanderer hat Ludwig Spaenle ebenso beeindruckt wie die Berufsintegrationsjahre für Flüchtlinge oder ein Projekt, bei dem sich Jugendliche aktiv politisch beteiligen.
Oberbürgermeister Thomas Jung hob eingangs nochmal hervor, dass in Fürth schon seit langem viel für mehr Bildungsgerechtigkeit, für Integration statt Segregation getan werde. Die Verbesserung der Bildungschancen und damit auch die ganzheitliche Bildungsbiographie habe man dabei immer im Blickfeld.
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