"Tanz um die Pylonen mit Titel belohnt!"

Martin Seibold aus Roth kann sich doppelt freuen. Geburt einer gesunden Tochter und denn Titel des nordbayerischen Slalom-meisters 2015 gesichert.

Nachdem er, aufgrund der Geburt seiner Tochter, beim vorletzten Lauf nicht starten konnte, waren wohl die Meisterschaftsträume schon ausgeträumt. Doch auch Konkurrent Stangl auf Opel Kadett C-Coupe patzte beim vorletzten Lauf und öffnete so die Tür zur Meisterschaft erneut.

Somit geht eine erfolgreiche Saison, mit Stationen wie Norisring, Bergslalom Sulzthal, Flugplatzrennslalom Bayreuth, Naila, Helmbrechts, um nur einige zu nennen zu Ende. Und die komplette Rother-Slalommafia kann zufrieden auf 2015 zurückblicken.

Die Neu- bzw. Wiedereinsteiger „Sepp“ Schumann und Robert Bauer auf ihrem VW Lupo sammelten fleißig Erfahrung, sie fuhren meines Wissens nach jeden Slalom im Umkreis von 250km, und freuen sich schon jetzt auf 2016 wenn sie dann mit verbessertem Fahrzeug zum Angriff blasen!

Thomas Rögner behauptete sich in seiner Klasse auch mit einem, im Vergleich zu seinen Konkurrenten, unterlegenem BMW. Nicht nur bei einem Rennen verpasste er um einen Wimpernhauch im Tausendstelbereich Podiumsplatzierungen. Wenn ihm Fortuna nächstes Jahr ein wenig mehr hold ist wird er noch öfter und noch weiter oben auf dem Stockerl stehen!

Last but not Least Slalom und Berglegende Roland „Poldi“ Seibold der sich nach unzähligen Siegen und Titel in seiner langen Motorsportkarriere seit den siebziger Jahren nur noch auf die „Klassiker“ richtig freut. Doch selbst das reicht noch für einen vierten Rang im Gesamtklassement auf dem pfeilschnellen VW Polo. Und über den Winter soll der dieser noch weiter perfektioniert und verbessert werden.

Der AC Stein kann sich glücklich schätzen die „ehrenwerte Gesellschaft“ aus Roth unter seinen Fittichen zu haben.

Wünschenswert wären allerdings einige Läufe im näheren Umkreis um die langen Anreisezeiten ein wenig zu verkürzen. Ich erinnere hier nur an Slalomschlachten am Ostor der Kaserne Roth oder am Kanal von Schwand nach Meckenlohe. Und natürlich nicht zu vergesssen das legendäre Eurohill Bergrennen in Obermässing. Von dem auch heute noch in jedem Fahrerlager geschwärmt wird.

Nun werden also Mensch und Maschine über den Winter etwas zur Ruhe kommen um uns im nächsten Jahr wieder mit brüllenden Motoren zu begeisten wenn wieder zum „Tanz um die Pylonen“ gebeten wird!
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