Wieso „Reiterlesmarkt?“ - wie kommt's zu diesem Namen - es ist doch ein Weihnachtsmarkt!

Laufer Altstadtfreunde beim „Reiterlesmarkt“ in Rothenburg o. d. Tauber

Der germanischen Sagenwelt entnommen, ist das „Reiterle“ - gleich dem Weihnachtsmann - eine glücksbringende Gestalt, die alle Menschen durch seinen Besuch erfreut. Und so eröffnet schon seit Jahrhunderten das „Reiterle“ den Rothenburger Weihnachtsmarkt und gab ihm seinen Namen.
Die Laufer Altstadtfreunde wussten natürlich um diesen ganz besonderen Markt und so luden sie ihre Mitglieder, die Hersbrucker Kollegen und Gäste zu ihrer alljährlichen Weihnachtsfahrt ein.
Die Stimmung im Bus konnte nicht besser sein; kennt man sich bereits aus früheren Fahrten und so strahlten alle mit der Sonne um die Wette.
Gegen 15 Uhr am Ziel - auf kurzem Weg ab Bus-.Parkplatz - passierte man die Stadtmauer von Rothenburg und von da ab trennten sich die Wege und jeder staunte für sich!
Alt-Rothenburg ist unbeschreiblich schön: die begehbare Stadtmauer mit ihren Toren und Türmen; die Kirchen - allen voran St. Jakob - das Gewölbemuseum im Rathaus. Ob Gasse, Platz oder Gebäude, jedes besitzt seinen eigenen Charme und hat Charakter.
Und das eigentliche Ziel - der Reiterlesmarkt. Die Buden eingebettet zwischen Rathaus und Jakobskirche: Nostalgie pur. Ein einziges Leuchten und Glitzern; Weihnachtsschmuck wie anno dazumal, eingehüllt in Bratwurst- und Glühweinduft.
Zurück am Bus wartete der Fahrer schon mit Glühwein und Stollen auf seine Fahrgäste. Anschließend, auf der Heimfahrt, ließ die Reiseleiterin die Eindrücke des Marktes mit weihnachtlichen Geschichten noch nachklingen.
Wie bei allem Schönen, verging auch hier die Zeit viel zu schnell - alle waren sich einig - es war viel zu kurz.
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