Buntes Faschingstreiben in der Seniorenwohnanlage "Rednitzgarten".

Getanzt wurde auch auf dem wilden Faschingstreiben.
REDNITZHEMBACH -- Heidi Bär, die Leiterin der Seniorenwohnanlage "Rednitzgarten" lud die Bewohner mit ihren Angehörigen zu einem bunten Faschingstreiben mit viel Programm in den Gemeinschaftsraum ein. Die Plätze waren alle besetzt und einige der Faschingsfreunde im Kostüm erschienen. Als Gast war der Seniorenbeauftragte der Gemeinde Rednitzhembach Sepp Beck dabei.

Die beiden Mitarbeiterinnen waren kaum zu erkennen, denn sie kamen als Hippie-Mädchen und hatten die Lacher auf ihrer Seite. Als bewährter Musiker am Schifferklavier war wie die letzten Jahre der Spalter Heinz Nüßlein engagiert. Er sorgte für launige Musik und brachte die Karnevalisten zum tanzen, schunkeln und singen, denn es war Frohsinn angesagt. Selbst eine Faschingsprinzessin war dabei. Erna Weber war das Geburtstagskind des Tages. Sie wurde 79 Jahre jung und hatte ein Krönchen auf.

Den Höhepunkt diesen Nachmittags war jedoch ganz klar die "Mädels" aus dem Schwander Karnevalsclub, deren Oma eine Bewohnerin der Anlage ist. Sie näht auch jetzt noch mit viel Liebe die Kostüme für den Showtanz. So brachten das Duo Jacqueline und Sophie mit ihrem Synchrontanz, das Tanzmariechen Sophia, sowie das Tanzmariechen Michelle die Bewohner in helle Begeisterung. Die jungen Talente werden von Ulrike Papenfuß und Heike Fürst-Debus trainiert. Als jungendliche Büttenrednerin erzählte Kim über das "Rentnerleben." Was immer wieder zu Lachsalven führte, denn es fanden sich einige der Bewohner in der Erzählung wieder. Im Anschluss wurdebHeidi Bär und Stephanie Busch mit einem Orden geehrt. Ganz klar, dass eine Polonaise nicht fehlen durfte. Für die Begleitmusik sorgte der 74 jährige Vollblutmusiker, der auch gerne Gstanzeln zum besten gab.

Sepp Beck, Heidi Bär und Heinz Nüßlein brachten die Faschingsgesellschaft mit lustigen Witzen und Erzählungen zu Hochform. Ja, feiern ist keine Frage des Alters. Begeistert über den gelungenen und kurzweiligen Nachmittag gingen die Bewohner am Ende der Veranstaltung wieder in ihre Wohnungen. Viele werden sich noch lange an den bezaubernden Nachmittag erinnern.

Foto und Text BABETTE GILLMEIER
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