Rücksichtslose Autofahrer erschweren Schwabacher Müllfahrzeugen die Arbeit

So eng, wie hier an der Benkendorferstraße, geht es in vielen Gassen der Altstadt zu. Davon konnten sich Bürgermeister Dr. Thomas Donhauser (2.v.li.) und Stadtbaurat Ricus Kerckhoff (re.) ein Bild machen, als sie mit Wolfgang Regner und Peter Mirau (li.) unterwegs waren. (Foto: oh)

Schwabach (pm/vs) - „Wirklich beeindruckt“ zeigte sich Bürgermeister Dr. Thomas Donhauser nach einer Mülltour durch die Altstadt, die er gemeinsam mit Stadtbaurat Ricus Kerckhoff absolviert hat.

Während der Bürgermeister im Fahrerhaus neben Fahrer Wolfgang Regner Platz nahm, stellte sich Kerckhoff neben den Mitarbeiter Peter Mirau auf das hintere Trittbrett und packte als zweiter so genannter Kipper beim Leeren der Abfallbehälter mit an.
„Viele Plätze müssen rückwärts angefahren werden“, erzählt Donhauser. „Und es ist zum Teil Millimeterarbeit, das große Fahrzeug an parkenden Autos oder anderen Hürden vorbei zu lenken.“ Größtes Hindernis und Hauptproblem seien dabei Autofahrer, so Donhauser, die regelwidrig parken. Feuerwehrzufahrten etwa bieten den Fahrern Platz zum Rangieren – sind aber oft zugeparkt. Wenn das Fahrzeug deshalb nicht weiterfahren kann, muss der Kipper weite Wege laufen und die Mülltonnen zum Fahrzeug ziehen. „Wir appellieren deshalb an alle Schwabacher Verkehrsteilnehmer, mehr Rücksicht zu nehmen“, so Ricus Kerckhoff. „Fußgänger, Moped- oder Fahrradfahrer sind sich der Gefahr gar nicht bewusst, wenn sie noch schnell an einem rückwärts fahrenden Müllfahrzeug vorbei wollen. Sind das gelbe Blinklicht und der Warnton eingeschaltet, muss man warten.“
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