Flora & Fauna in Brasilien

ERLANGEN - Von Brasiliens Vielfalt an natürlichen Lebensräumen und ihren faszinierenden Tier- und Pflanzenarten handelt eine Ausstellung in den Gewächshäusern des Botanischen Gartens der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), Loschgestraße 3. Bis 1. September können Besucher dort in Bildern und Texten die Flora und Fauna Brasiliens bestaunen.

Erarbeitet hat die Ausstellung die Fundação de Amparo à Pesquisa do Estado de São Paulo (FAPESP), eine renommierte brasilianische Stiftung zur Forschungsförderung. In seinen sechs großen Lebensräumen beherbergt Brasilien zwischen 15 und 20 Prozent der Artenvielfalt der Erde. Das Land bedeckt eine Fläche von rund 8,5 Millionen Quadratkilometern mit verschiedenen Standort- und Klimatypen und unterschiedlichster Vegetation. Hinzu kommen 8000 Küstenkilometer sowie ein Netz großer Flüsse. Die Erforschung der Biodiversität des größten Landes Südamerikas nahm durch Carl Friedrich Philipp von Martius in Erlangen ihren Anfang. Der Botaniker wurde 1794 in Erlangen geboren, studierte hier Medizin und promovierte über die Pflanzen des Erlanger Botanischen Gartens. Von 1817 bis 1821 bereiste er Brasilien, das bis dahin in Deutschland weitgehend unbekannt war. Heute ist Carl Friedrich Philipp von Martius in Brasilien bekannter als in seinem Heimatland.



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