Fürther Naturschützer fordern mehr Respekt vor der Natur ein

Der Bund Naturschutz plädiert für ein geregeltes Nebeneinader von Natur und Mensch in den Fürther Talauen - wie hier am Pegnitzufer nahe der Uferstadt. Sie sollen der Naherholung dienen, aber auch die Artenvielfalt stärken und erhalten. Foto: Ebersberger

FÜRTH - (web) Auch wenn sie grundsätzlich die Naherholungsmöglichkeiten an den stadtnahen Talauen begrüßen, so sorgen sich Vertreter des Bund Naturschutz (BN) auch um die neu gewonnenen Rückzugszonen für den Eisvogel.

Besonders im Bereich der Uferstadt - dem ehemaligen Grundiggelände - zieht die vor etlichen Jahren renaturierte Pegnitz gerade im Sommer zahlreiche Stadtbewohner an. Allerdings ist es bei einigen mit der nötigen Achtung vor der Natur nicht weit gekommen. Zurückgelassene Holzpaletten, die offensichtlich als Sprungturm dienten, haufenweise Müll und andere Hinterlassenschaften sind eine Sache. Doch, dass zuletzt auch Brutplätze des sehr sensiblen Eisvogels zerstört wurden und somit auch zwei junge Vögel verendeten, ist den Naturschützern mehr als ein Dorn im Auge.
Fürths BN-Vorsitzender Reinhard Scheuerlein weiß, dass der „allergrößte Teil“ der Erholungssuchenden den Naturraum achtet und auch „mit sich reden lässt“. Doch reichen die wenigen Umweltfrevler aus, die Natur stark zu schädigen, sie gar zu vernichten.
Scheuerlein sieht deshalb auch einen vemehrten Aufklärungs- und Kontrollbedarf, obwohl, wie er einräumt, ja durch städtische Verordnungen bereits Regeln bindend gelten. Vor allem vor Ort müsste den Menschen aber nochmals deutlich vor Augen geführt werden, welche Regeln im Umgang mit der Natur zu beachten sind. In diesem Zusammenhang appelliert er an den Fürther Stadtrat, die städtische Naturschutzwacht personell aufzustocken.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.