Sport ganz im Zeichen der Integration

Manifestierten die bereits lange währende Zusammenarbeit zwischen Lebenshilfe und BVS Fürth mit einem neuen Vertrag: (v.li.n.re.) Willi Dahinten, die 2. Vorsitzende des BVS Hannelore Schier und Thomas Jung. Foto: Ebersberger

FÜRTH (web) - Die schon seit den 80er Jahren bestehende erfolgreiche Kooperation zwischen der Lebenshilfe Fürth und dem Behinderten- und Vital-Sportverein Fürth (BVS) wurde nun erstmals durch einen Vertrag auf ein festes Fundament gestellt.

Großes Aufhebens wollten die Beteiligten eigentlich gar nicht machen, laufe doch die Zusammenarbeit schon seit rund drei Jahrzehnten sehr reibungslos. Doch gebe die neue schriftliche Vereinbarung noch ein „Stück mehr Verlässlichkeit“, so Lebenshilfe-Vorsitzender Thomas Jung. BVS-Vorsitzender Willi Dahinten sprach von „noch mehr Planungssicherheit“. Die Kooperation sei in den vergangenen Jahren immer umfangreicher geworden, so dass man eben „einige Eckpunkte“ wie etwa Zielformulierung, Mitgliedsbeitrag, Öffentlichkeitsarbeit oder auch Kostenabrechnung vertraglich fixiert habe.
Menschen mit Behinderung soll eine möglichst breit gefächerte Auswahl an Sportmöglichkeiten angeboten werden. Dabei stehen nicht nur gesundheitliche Aspekte oder die Schulung sozialer Kompetenzen im Vordergrund. Vielmehr trage der Sport auch wesentlich zur Integration oder Inklusion bei. Der Sport bringe - wie die Musik - Menschen mit und ohne Behinderungen zusammen, gemeinsame Erlebnisse tragen zur Stärkung des Selbstbewusstseins und Selbstwertgefühls bei, erklärte Thomas Jung.
Das integrative Sportangebot in den aktuell 17 Gruppen reicht von Tischtennis, Schwimmen, Wassergymnastik über Turnen und Inline-Skating bis hin zu Nordic Walking.
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