Viel Spaß bei Saitenspielerei

Einmal in der Woche üben die Schülerinnen und Schüler der Hallemann-Schule mit viel Begeisterung an den Veeh-Harfen. Foto: oh

Veeh-Harfen-Spende für die Hallemann-Schule

FÜRTH - Bereits seit zehn Jahren gibt es an der Hallemann-Schule der Lebenshilfe einmal wöchentlich Unterricht im Veeh-Harfen-Spiel – initiiert und durchgeführt von Walter und Christa Schober, deren Tochter am Down-Syndrom erkrankt ist.

Als sie seinerzeit nach einem geeigneten Musikinstrument für ihre Tochter suchten, stießen sie auf die Veeh-Harfe, benannt nach Hermann Veeh, einem Landwirt, der vor etwa 25 Jahren dieses Saitenzupfinstrument speziell für Menschen mit Behinderung entwickelte. 
Auf Grundlage der Akkordzither entstand ein völlig neues Instrument mit Schablonen, die Kenntnisse des herkömmlichen Notensystems überflüssig machen. Aus der Erkenntnis heraus, wie viel Spaß, Freude und Selbstbewusstsein Menschen mit ganz unterschiedlichen Begabungen aus dem Spiel eines Musikinstrumentes schöpfen, entstand der Impuls, das Veeh-Harfen-Spiel jungen Menschen an der Hallemann-Schule zugänglich zu machen. Schulleiterin Brigitte Daubner-Marcordes lobt das große Engagement des Ehepaars: „Das Veeh-Harfen-Spiel kommt an der Schule sehr gut an“, so die Pädagogin. Oftmals gebe es sogar eine Warteliste – und damit diese nicht zu lang wird, haben nun Vertreter der CVJM-Stiftung und deren Vorsitzende Brigitte Voigt der Hallemann-Schule eine Veeh-Harfe im Wert von 1.000 Euro gespendet.




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