Das Kleeblatt zeigt der Konkurrenz den nackten Rücken

Fürths Marketing-Chef Timo Schiller mit dem neuen Rückrundenplakat ("Zum Glück sehen uns die meisten nur von hinten - Den nackten Wahnsinn gibt's noch früh genug"). Foto: Ebersberger
FÜRTH (web) - "Zuversichtlich, mit viel Selbstvertrauen und einem neuen Slogan startet die Spvgg Greuther Fürth ins Fußballjahr 2014. "Zum Glück sehen uns die meisten nur von hinten" titelt das neue Plakat des Zweitliga-Zweiten, der am Samstag (13 Uhr) zum Spitzenspiel beim Drittplatzierten 1.FC Kaiserslautern gastiert.
Ein schöneres Spiel könne man sich doch gar nicht wünschen, freut sich der Sportliche Leiter, Rouven Schröder, auf die Partie am Betzenberg. Kleeblatt-Trainer Frank Kramer weiß ob der emotionalen Atmosphäre in Kaiserslautern ("Der Betze wird brennen!") aber auch, dass sein Team "eine sehr, sehr gute Leistung" bringen muss, um erfolgreich zu sein. Sein Ziel ist dennoch klar: "Gut spielen und gewinnen."
Personell kann er fast aus dem Vollen schöpfen, muss allerdings weiter auf Top-Stürmer Nikola Djurdjic und Mittelfeldakteur Goran Sukalo verzichten, die beide nach längeren Verletzungspausen "noch nicht so weit sind."
Vier Punkte beträgt derzeit der Abstand der Spielvereinigung (35 Punkte) auf Kaiserslautern (31). Das Kleeblatt fühlt sich sehr wohl auf dem Aufstiegsplatz und möchte auch möglichst lange dort verweilen. Wenn am Ende der Aufstieg in die Erste Liga klappen sollte, dann sei das auch durchaus verdient und es werde sich sicher niemand dagegen wehren, verriet Frank Kramer in einem Interview mit der Nürnberger Zeitung.
Auch die Kleeblattfans würden mehr als nur ein Fass aufmachen, würde der Spruch auf dem neuen Rückrundenplakat am Ende der Spielzeit weiter Bestand haben. Der neue Streich der Fürther Marketingabteilung (Das Plakat zeigt einen Wegweiser zum FKK-Strand) soll in den nächsten Tagen überall sichtbar angebracht werden. Im Untertitel heißt es übrigens mit einem selbstironischen Augenzwinkern: "Den nackten Wahnsinn gibt's noch früh genug." Im Falle des direkten Wiederaufstiegs würde sicher wahnsinnig gefeiert werden. Doch noch stehen 15 schwere Partien ins Haus, die erste schon am Samstag beim 1. FC Kaiserslautern.
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