S-Bahn "Oberasbach" ist als Botschafter der Stadt in der Region unterwegs

Unser Foto zeigt Bezirksrat Michael Maderer, den SPD-Landtagsabgeordneten Horst Arnold MdL, Carsten Träger (SPD-MdB), Petra Guttenberger (CSU-MdL), Landrat Matthias Dießl, Bürgermeisterin Birgit Huber und DB-Manager Marco Schimmich (v.li.n.re.) nach der Zugtaufe. (Foto: Stadt Oberasbach)

OBERASBACH - (web) Im Rahmen der Einweihung des neuen Bahnhofes Oberasbach dgab es auch gleich eine Zugtaufe. Eine S-Bahn der DB Regio wurde von der Ersten Bürgermeisterin Birgit Huber auf den Namen "Oberasbach" getauft.

Der Triebwagen ET 442 228 wird nun den Ortsnamen "durch große Teile Frankens tragen und dadurch ein würdiger Botschafter der Stadt sein" erklärte Marco Schimmich, Verkehrsvertragsmanager Franken für DB Regio Bayern, nach der Zugtaufe. Die Aufschrift „Oberasbach“ und das Stadtwappen zieren den Triebwagen außen, im Innenbereich informiert ein kleines Plakat mit dem Titel „Machen auch Sie Halt in Oberasbach!“ Besucher aller Art über die touristischen Qualitäten der zweitgrößten Stadt im Landkreis Fürth.
Hintergrud der Zugtaufe war allerdings die Einweihung des neuen Haltepunktes Oberasbach. Der frühere beschrankte Bahnübergang - dort kam es in der jüngsten Vergangenheit immer häufiger zu Unfällen - wurde jetzt durch eine Unterführung für Autofahrer sowie Fußgänger und Radfahrer ersetzt und somit als Unfallgefahrenpunkt entschärft. Mit rund sechs Millionen Euro schlug das Projekt zu Buche, die Kosten wurden von der DB AG, dem Bund und der Stadt Oberasbach gemeinsam getragen. Bereits 2008 begannen hierfür die umfangreichen Planungen, doch erst 2014 starteten mit dem Fällen von einigen Bäumen die Vorarbeiten. Im März 2015 ging es mit den eigentlichen Arbeiten für die Unterführung los.
Marco Schimmich unterstrich am Ende nochmal die Bedeutung des Haltepunktes. Mit über 2.600 S-Bahn-Fahrten im Monat sei Oberasbach ideal an die Metropolregion angebunden, insgesamt über 3,3 Millionen Fahrgäste benutzten jährlich die S-Bahnlinie 4 zwischen Nürnberg und Ansbach, und allein 40 Triebfahrzeugführer seien täglich für die S4 im Einsatz.
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