Ein Leben ohne Lesen und Schreiben

Vhs-Leiter Gerhard Hable, Kursleiterin Ursula Clemens, Landrat Matthias Dießl und Birgit Huber (vli.n.re.) stellten das neue Projekt vor. Foto: oh

OBERASBACH - (web) Dass in einem, laut Unesco, alphabetisierten Land wie der Bundesrepublik rund 7,5 Millionen Menschen leben, die nicht richtig oder gar nicht lesen und schreiben können, sollte aufschrecken. Im Landkreis wurde nun ein Projekt zur Alphabetisierung Erwachsener vorgestellt.

Die Volkshochschule (vhs) Oberasbach hat ihr Programm um entsprechende Kurse „Lesen und Schreiben lernen“ für Erwachsene erweitert. Zum Startschuss des Projektes statteten Oberasbachs Erste Bürgermeisterin Birgit Huber und Landrat Matthias Dießl der Vhs einen Besuch ab. Dießl hatte dabei in seiner Eigenschaft als Kuratoriumsmitglied der Stiftergemeinschaft der Sparkasse Fürth eine finanzielle Förderung des Projektes in Höhe von 1.500 Euro aus Stiftungsmitteln als Präsent dabei.
Etwa eine Million Menschen in Bayern gelten als so genannte funktionale Analphabeten. Viele von ihnen leben in unserer Mitte, sind am gesellschaftlichen Leben beteiligt und schlagen sich auch ohne Kenntnis der grundlegenden Kulturtechniken Lesen und Schreiben meist mit erstaunlicher Finesse irgendwie durchs Leben. Allerdings meist unter extremen psychischen Belastungen, da sie ja um keinen Preis auffallen möchten.
Die Kurse in Oberasbach, die individuell vereinbart werden können (Tel.: 0911 / 9691-148, -124, -167 und -153), sollen helfen, dies große Hürde zu überwinden.
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