Erich Zorn: Tod an der Bibert - eine Zirndorf-Geschichte

In den neunziger Jahren gibt es viele Gewaltexzesse gegen Ausländer. Dafür stehen Hoyerswerda, Rostock-Lichtenhagen, Mölln und Solingen. Der Mob wütet. Häuser werden angezündet. Es gibt Tote und Verletzte.
In Zirndorf befindet sich die Zentrale Aufnahmestelle für Flüchtlinge. Besorgte Bürger befürchten auch hier Übergriffe und Ausschreitungen. Sie gründen deshalb eine Initiative für Demokratie und Toleranz. Ihr Motor ist ein pensionierter Journalist. Eine Stafette nach Bonn wird zusammen mit dem Ausländerbeirat organisiert.
Plötzlich landen in den Briefkästen Flugblätter der NPD, mit denen für einen Greiftrupp geworben wird. Der Polizei sollen bereits ausländische Straftäter übergeben worden sein. Dort hält man sich zunächst bedeckt. Der bayerische Innenminister streitet eine Zusammenarbeit von Polizei und Greiftrupp ab.
Erich Zorn hat die Zirndorf-Geschichte zu einer Zeit aufgeschrieben, als die Stimmung zum Thema Ausländer ziemlich aufgeheizt war. Im Mittelpunkt stehen ein älterer Zirndorfer, der sich an die dreißiger Jahre erinnert, seine Nichte, die ihre Erlebnisse in einem Tagebuch festhält, und vor allem ein rechtsradikaler Taxifahrer, der den Greiftrupp organisieren will. Die Presse berichtet mehrfach über die Ereignisse.
Die handelnden Personen sind frei erfunden, auch wenn sich Ähnlichkeiten ergeben sollten. Erich Zorn ist ein Pseudonym. Er wollte die Geschichte nicht unter seinem Namen veröffentlichen. Für die Veröffentlichung wurde Klaus Übler gebeten, den Text zu bearbeiten.

Erich Zorn: Tod an der Bibert, 122 Seiten, Taschenbuch, 7 Euro.
Verlag Schreiben : Werben, Zirndorf, 2017.
Erhältlich im Buchhandel und beim Verlag unter Telefon-Nr. 0911 - 60 16 88.

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