Gute Noten für den Landkreis

Landrat Eberhard Irlinger (M.), Familienbeauftragter Markus Hladik und Heike Krahmer, Leiterin des Amtes für Kinder, Jugend und Familie (r.) präsentieren die die positive Bilanz. Foto: oh

Aber: Wachstum nur durch Zuwanderung

HÖCHSTADT - Landrat Eberhard Irlinger hat Grund zur Freude: Das unabhängige Modus Institut für Wirtschafts- und Sozialforschung aus Bamberg hat dem Landkreis Erlangen-Höchstadt gute Noten für Sozialstruktur, Jugendhilfe und die Bevölkerungsentwicklung ausgestellt.


Im Vergleich zu der ersten Sozialraumanalyse von 2006 waren weniger Landkreisbürgerinnen und –bürger auf Sozialleistungen, Wohngeld oder Arbeitslosengeld II angewiesen. „Sehr erfreulich“, sei vor allem der Rückgang der Jugendarbeitslosigkeit von 2,4 Prozent (2006) auf nunmehr 0,9 Prozent, so Irlinger. Bei der Armutsgefährdungsquote für unter 18-Jährige liegt der Landkreis mit einer Quote von 5,8 Prozent um 9,6 Prozentpunkte unter dem Wert für ganz Bayern.
Laut der Studie verdienen auch der Ausbau von Kinderbetreuung und die Angebote der Jugendarbeit in den Gemeinden gute Noten. Die Kinderbetreuungsquote für unter Dreijährige beträgt laut Jugendhilfeplaner Markus Hladik 46 Prozent. 
Von 2000-2011 weist der Landkreis einen Bevölkerungszuwachs von 2,4 Prozent auf. Parallel dazu nahmen jedoch die Sterbefälle um 15, 4 Prozent zu und die Geburtenentwicklung sank um 22,8 Prozent. Seit 2008 weist der Landkreis damit einen natürlichen negativen Bevölkerungssaldo auf. Durch den Zuzug von durchschnittlich 255 pro Jahr in diesem Untersuchungszeitraum ergibt sich ein positives Wanderungssaldo. 
Die Bevölkerung des Landkreises Erlangen-Höchstadt wird bis 2030 aber weiter sinken, prognostiziert das Bamberger Forschungsinstitut. Laut Studie wird die Geburtenrate weiter sinken oder im besten Falle minimal ansteigen.




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