Fürther Schülerzahlen sind weiter stabil

In Fürth steigt auch die Zahl der Kinder mit Migrationshintergrund. (Foto: drubig-photo/fotolia)

FÜRTH (web) - Für 979 Jungen und Mädchen hat ein neues Kapitel begonnen. Bestückt mit Schultüte, begleitet von Eltern, Großeltern, Geschwistern absolvierten die ABC-Schützen ihren ersten Schultag.

Insgesamt begann für 5885 Schülerinnen und Schüler in Fürth das neue Schujahr. Eine Zahl, auf die Schulbürgermeister Markus Braun durchaus stolz ist. „Während in anderen Städten die Schülerzahlen zurückgehen, steigen diese in Fürth“, so Braun, der den Trend vor allem am seit Jahren anhaltenden Zuzug festmacht.
Die umfangreichen Sanierungsmaßnahmen an den Schulen seien somit mehr als gerechtfertigt. Es müsse sogar noch mehr getan werden und so stehen auch noch weitere Projekte auf dem Plan wie etwa beim Helene Lange Gymnasium. Über 25 Millionen Euro sind für das Großprojekt veranschlagt. Mit 6,3 Millionen schägt die Rosenschule zu Buche, deren Sanierungsarbeiten bis zum Sommer 2016 abgeschlossen sein sollen. Der Ausbau der Grundschule in Unterfarrnbach kostet rund 800.000 Euro. Hier soll auch ein Ganztagesangebot entstehen.
Überhaupt wird die Ganztagesschule in Fürth weiter forciert. Zum Schuljahr 2015/2016 sind an allen acht Mittelschulen, an den beiden Förderzentren, an zwei Realschulen, an allen Gymnasien und an sechs Grundschulen Ganztagesklassen eingerichtet. Insgesamt sind es 1577 Schüler, die von diesem Angebot Gebrauch machen. Die Entwicklung hin zur Ganztagesschule bringe auch eine „neue pädagogische Qualität“ mit sich, so Braun.
Eine andere Entwicklung - die der Flüchtlingsströme - wird auch an Fürth nicht spurlos vorübergehen. So werden Übergangsklassen („Eigentlich schon ein Auslaufmodell“, so Braun) mehr denn je wichtger für mehr Integration und Sprachförderung. Für das neue Schuljahr sind jeweils an zehn Grund- und zehn Mittelschulen 20 Übergangsklassen eingerichtet, zudem noch sieben Klassen an der Berufsschule für berufsschulpflichtige Asylbewerber. Sind die Sprachkenntnisse ausreichend, werden die Kinder in normale Klassen wechseln. Schon jetzt haben rund 40 Prozent der Erstklässler einen Migrationshintergrund - Tendenz steigend.
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