Fürther Unternehmen mit IHK-Gründerpreis 2016 ausgezeichnet

Fürths Bürgermeister Markus Braun, Laudator Peter Kurz (Leonhard Kurz Stiftung Fürth), Moderatorin Kathrin Degmair, Preisträger Stefan Zenkel, IHK-Präsident Dirk von Vopelius und IHK-Referentin Yvonne Stolpmann (v.li.n.re.)) bei der Preisverleihung. (Foto: IHK/Fuchs)

FÜRTH (web) - Im Rahmen einer Feierstunde in der IHK Akademie Mittelfranken wurden die drei diesjährigen Preisträger des IHK-Gründerpreises ausgezeichnet. Neben Kerstin Brkasic-Bauer (Inhaberin von Blond! Made in Nürnberg) und Dr. Stefan Schulze sowie Dr. Dietmar Fischer (Gründer der GME German Medical Engineering GmbH, Erlangen) erhielt auch Stefan Zenkel (Geschäftsführer der aConTech Enterprise IT-Solutions GmbH, Fürth) den mit 10.000 Euro dotierten Preis.

Die drei jungen Unternehmen hatten sich am Ende unter den 46 eingesandten, innovativen Geschäftsideen durchgesetzt. Entsprechend groß war natürlich auch die Freude bei Firmengründer Stefan Zenkel. Vor fünf Jahren war er während seines Studiums der Wirtschaftsinformatik als „Expert Student Partner“ für Microsoft tätig. Der Software-Konzern unterstützte ihn dann auch bei der Firmengründung.
Mit aConTech (zusammengesetzt aus „Consulting“ und „Technologie“) spezialisierte sich Zenkel auf das so genannte Coud Computing, also auf das Arbeiten mit Programmen, die nicht auf den lokalen Rechnern oder Servern der Nutzer installiert sind, sondern über das Internet ausgeführt werden. „Wir programmieren nicht, wir stellen die Software-Pakete intelligent für Kunden zu eigenen Cloud-Lösungen zusammen“, erklärt Zenkel sein Konzept, mit dem er Unternehmenskunden
aus vielen verschiedenen Branchen gewonnen hat. Beratung, Einrichtung, Betrieb und Support von Cloud-Lösungen sind die tragenden Säulen des jungen Unternehmens.
14 Mitarbeiter in Fürth sowie in den Regionalbüros in Düsseldorf, Berlin, Freiburg, München und Hannover realisieren so die verschiedenen Projekte. Zukünftig, so der Jungunternehmer, sollen Beratung und eigene Cloud-Lösungen weiter ausgeweitet werden, um sich breiter aufzustellen und auch deutschlandweit noch aktiver zu werden. Bis 2020 soll die Mitarbeiterzahl auf 100 steigen, der Umsatz sich verzehnfachen.
Die IHK Nürnberg hatte den Gründerpreis 1996 im Zuge ihrer „Existenzgründungsoffensive“ ins Leben gerufen, um das Gründerklima in der Region weiter zu verbessern.
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