Neubau an der Ebert-Schule hat Vorbildcharakter

Die Grundschüler der Friedrich-Ebert-Schüler beim "Mittagsplausch" mit Bürgermeister Markus Braun. Foto: Ebersberger

FÜRTH (web) - Schon seit September wird der Neubau für Ganztagsbetreuung an der Friedrich-Ebert-Schule genutzt. Vor wenigen Wochen wurde das 1,7-Millionen-Euro-Projekt offiziell eingeweiht.

Der späte Termin ist auch der Gestaltung der Außenanlagen geschuldet, diese konnten erst in den vergangenen vier Monaten fertiggestellt werden. Nunmehr präsentiert sich die Einrichtung als gelungenes Gesamtkonzept, das in den nächsten Jahren durchaus „Vorbildcharakter“ für weitere Baumaßnahmen der Ganztagesbetreuung haben sollte. Darin waren sich nicht nur Oberbürgermeister Thomas Jung und Schulreferent Markus Braun einig. Auch Schulleiter Eugen Lämmermann sah man die Freude über das „tolle Gebäude“ an.
In gerademal acht Monaten wurde der helle, lichtdurchflutete Neubau hochgezogen - zur Friedrich-Ebert-Straße hin mit einer Holzbeplankung versehen, zum Schulhof hin mit einer offenen Glasfront. Damit wird auch der Straßenlärm abgeschirmt. Auffällig auch das gute Raumklima für das nicht zuletzt die Holzwolle-Leichtbaudecke sorgt. Neben der Mensa gibt es noch eine Lernwerkstatt, einen Ruheraum und auch einen großzügigen Bewegungsraum, der bei den Grundschülern besonders gut ankommt.
Eine mobile Trennwand zwischen Speisesaal und Bewegungsraum schafft eine flexible Raumnutzung. Zum Farbkonzept gehören wiederkehrende Leitfarben, das gesamte Gebäude ist mit einer Fußbodenheizung versehen.
Das Mittagessen kommt übrigens aus der Küche des nahen Klinikums. Zur Übergangszeit mussten die Schüler noch die dortige Kantine nutzen, was viele gleichermaßen durchaus „spannend“ und „lustig“ fanden. Aber seit November dürfen die rund 50 Mittagskinder in ihrem neuen Domizil speisen. Weitere 20 sollen im Übrigen im kommenden Schuljahr folgen.
Doch mit dem rund 650 Quadratmeter großen Neubau sind die Arbeiten an der Friedrich-Ebert-Schule noch nicht abgeschlossen. „Wir haben die dringend notwendige Generalsanierung der Schule bereits im Auge“, erklärt Markus Braun. Doch der genaue Zeitplan für das Schulgebäude aus dem Jahr 1951 - für viele übrigens die wohl schönste Schule Fürths - stehe noch nicht.
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