Posthume Ehrung für Manfred Roth

Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung und Wilhelm Polster (r.), Vorstand der Manfred-Roth-Stiftung, enthüllten das Gemälde. (Foto: © Gaßner)
FÜRTH (jrb) - Der im April 2010 verstorbene Chef des Lebensmitteldiscounters Norma, Manfred Roth, zählte zu den bedeutendsten Unternehmenspersönlichkeiten in der Fürther Nachkriegsgeschichte und war seiner Heimatstadt stets eng verbunden. Als sehr bescheidener und zurückhaltender Mensch lehnte er angebotene Ehrungen und Auszeichnungen seitens der Stadt immer ab. Und auch diese Würdigung wäre ihm zu Lebzeiten eher unangenehm gewesen, ist sich Oberbürgermeister Thomas Jung sicher. Denn um dem Stifter und Förderer zahlreicher Projekte im sozialen, kulturellen und sportlichen Bereich ein würdiges Denkmal zu setzen, wurde dieser Tage ein Porträt Roths im Ehrengang im zweiten Stock des Rathauses – direkt neben den ebenso bedeutenden Fürther Söhnen Henry Kissinger und Ludwig Erhard – enthüllt. Auf Leinwand gebracht hat das Porträt die Görlitzer Künstlerin Doris Baum, die bereits die Bilder des früheren amerikanischen Außenministers und ehemaligen Bundeskanzlers gemalt hat. Als Vorlage diente ihr eine Kopie eines Passfotos, das ihr Wilhelm Polster, Vorstand der gemeinnützigen Manfred-Roth-Stiftung und langjähriger Weggefährte des Unternehmers, überließ. „Ich habe dieses Foto bewusst ausgewählt, da es Manfred Roth in der Blütezeit seiner Schaffenskraft in den achtziger Jahren zeigt“, so Polster.
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