Warnung vor Katastrophen und Unwetter direkt aufs Smartphone

Landrat Matthias Dießl (M.) startete zusammen mit Günther Beckstein, Barbara Schick (Versicherungskammer Bayern), Kreisbrandrat Dieter Marx und Ortwin Neuschwander vom Fraunhofer Institut (v.li.n.re.) das Warnsystem KATWARN mit einem symbolischen Knopfdruck. (Foto: Landratsamt Fürth)

ZIRNDORF - Der Landkreis Fürth hat mit "Katwarn" ein neues Warnsystem für die Bevölkerung in Betrieb genommen. Per Smartphone-App und Mobiltelefon gibt es Informationen über Katastrophen und Unwettergefahren im Landkreis.

Egal ob Tierseuchen, Großbrände, Bombenblindgänger oder auch extreme Unwettergefahren - das Warnsystem, das allen Bürgern als kostenlose Smartphone-App zur Verfügung steht, sorgt für schnelle und direkte Information und dient so Feuerwehr - und Rettungsleitstellen auch als wichtige Ergänzung zu den bestehenden Warnsystemen wie Radio- oder Lautsprecherdurchsagen von Behörden, Polizei oder Einsatzkräften.
Innerhalb des Landkreises bietet "Katwarn" Warnungen und Verhaltenshinweise für den aktuellen Standort und zusätzlich zu zwei frei wählbaren Postleitzahl-Gebieten. Diese Auswahl könne zu jeder Zeit aufgehoben, angepasst und bei Bedarf ausgeschaltet werden, erklärte Landrat Matthias Dießl im Rahmen der offiziellen Inbetriebnahme des Systems, das alternativ mit eingeschränktem Funktionsumfang auch für Warnungen per SMS oder E-Mail zur Verfügung steht.
Entwickelt wurde das Warnsystem vom Fraunhofer-Institut "Fokus". Die technische Plattform wird von der Versicherungskammer Bayern gemeinsam mit allen öffentlichen Versicherern in Deutschland zur Verfügung gestellt. Die Kosten für die Einführung von einmalig 15.000 Euro und jährlich 3.000 Euro für den Betrieb sowie die Kosten für das Versenden der Kurznachrichten trägt der Landkreis Fürth.
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