Sicher mit Warnweste unterwegs

Gerade in der dunklen Jahreszeit dürfen Warnweste und Warndreieck nicht fehlen. (Foto: TÜV Rheinland/Newspress.de)
REGION (pm) - Gerade in Herbst und Winter steigen die Risiken im Straßenverkehr, weil die Sicherverhältnisse in der Dämmerung und Dunkelheit schlechter sind. In den Abend- und Nachtstunden sind deshalb für Fußgänger oder Radfahrer Reflektoren oder Signalwesten sehr sinnvoll, um besser wahrgenommen zu werden.

„Mit einer Warnweste verdoppelt sich die Sichtbarkeit im Licht der Autoscheinwerfer auf rund 150 Meter an“, erklärt Dieter Knape, Verkehrssicherheitsexperte von TÜV Rheinland. Passanten ohne Warnkleidung seien dagegen schon im Dämmerlicht für Autofahrer erst aus einer Entfernung von maximal 80 Metern wahrzunehmen.
Grund für die gute Sichtbarkeit der Westen ist die auffällige und reflektierende Gestaltung. Bei Pannen oder Unfällen bieten sie auch Autofahrern zusätzlichen Schutz. Deshalb ist es auch in Deutschland Pflicht, die Warnwesten in Autos mitzuführen. Warnwesten sollten nicht im Kofferraum lagern. Damit sie im Falle einer Panne direkt griffbereit sind, gehören sie beispielsweise ins Handschuhfach oder unter den Sitz. Auch sollten die Westen nicht der Sonne ausgesetzt werden, weil die Materialien dann schneller altern.

In Deutschland verkaufte Warnwesten für Erwachsene müssen der Norm DIN EN ISO 20471 entsprechen und sind nur in Rot, Orange und Gelb zugelassen. Warnwesten für Kinder gibt es auch in Pink, Grün und anderen Farben. Für diese gilt die Norm DIN EN 1150. Die jeweiligen Nummern der Normen müssen auf der Weste selbst oder dem Etikett aufzufinden sein. Zu kaufen sind zugelassene Warnwesten beispielsweise an allen rund 130 Servicestationen von TÜV Rheinland bundesweit zum Preis von 3,20 Euro. (Newspress.de/HS)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.