„Fränkische“ auf Grüner Woche

Bayerns Landwirtschaftsminister Helmut Brunner informierte sich beim Forchheimer Landrat Dr. Hermann Ulm (r.) über die vielfältigen Angebote und probierte die feinen Tropfen von Edelbrenner Johannes Haas (l.) aus Pretzfeld. Foto: Schmalz / StMELF

EBERMANNSTADT / BERLIN (pm/rr) - Auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin präsentierte sich die Fränkische Schweiz als Ferien- und Genussregion.


Auch der Bayerische Landwirtschaftsminister Helmut Brunner schaute bei seinem Messerundgang am Stand vorbei; seiner Aussage nach setzen die Urlaubsbauernhöfe im Freistaat immer stärker auf höchste Qualität und maßgeschneiderte Angebote – egal, ob urige Heu-Herberge oder exklusive Wellness-Oase. Dies gehe auch bereits jetzt aus einer aktuellen Marktanalyse hervor, die der Minister Helmut Brunner in Auftrag gegeben hatte und die im Lauf des Jahres abgeschlossen sein soll. Danach hat sich der Anteil der Urlaubshöfe, die nach den Vorgaben des Deutschen Tourismusverbandes mit Sternen klassifiziert sind, in den vergangen zehn Jahren von 14 auf 42 Prozent verdreifacht. Zwar ist mehr als die Hälfte der Betriebe auf Familienurlaub ausgerichtet – Freizeitaktivitäten mit Tieren und Kreativkurse für Kinder stehen hier im Vordergrund –, doch kommen auch Aktivurlauber immer mehr auf ihre Kosten: 22 Prozent der Urlaubshöfe setzen hier ihren Schwerpunkt, 2005 waren es nur zehn Prozent. Und auch der Anteil an Höfen mit Spezialangeboten für Reiter und Wellness-Suchende hat sich von jeweils vier auf acht Prozent verdoppelt.

Die Ausrichtung auf Qualität und die Spezialisierung des Angebots zahlt sich offensichtlich aus: „Die Marktanalyse zeigt, dass solche Höfe besser ausgelastet sind und höhere Erlöse erzielen“, so Minister Brunner. Immerhin: Auf den Urlaubsbauernhöfen im Freistaat werden derzeit jährlich rund 12,6 Millionen Übernachtungen gezählt.

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