Spatenstich für neuen Kreisverkehr

Zwanzig kräftige Arme beim Spatenstich für den neuen Kreisverkehr in Köttmannsdorf – mit dabei die Mandatsträger Thomas Silberhorn MdB (2.v.l.), Heinrich Rudrof MdL (4.v.l), rechts daneben Bayerns Innen- und Verkehrsstaatssekretär Gerhard Eck, Landrat Johann Kalb, Hirschaids Bürgermeister Klaus Homann und weitere Mitstreiter. Foto: R. Rosenbauer

HIRSCHAID (rr/mue) - Nach langem politischen Tauziehen bekommt Köttmannsdorf den Kreisverkehr, den Bürgermeister Klaus Homann im Kommunalwahlkampf 2014 versprochen hatte.


Der Kreisel soll den komplexen Verkehrsknoten aus Staatsstraße, Kreisstraße, Ortseinfahrt und Rad-Wanderwegen ordnen. Bayerns Innen- und Verkehrsstaatssekretär Gerhard Eck konnte jüngst den ersten Spatenstich gemeinsam mit Bürgermeister Homann, CSU-MdL Heinrich Rudrof, Landrat Johann Kalb und anderen persönlich vornehmen. „Der neue Kreisverkehr wird die Verkehrssicherheit an der Kreuzung der Staatsstraße 2260 mit der Kreisstraße BA3 und der Köttmannsdorfer Hauptstraße verbessern“, betonte Eck. „Ich freue mich, dass sich der Markt Hirschaid dazu entschlossen hat, die Umbaumaßnahme im Rahmen der gemeindlichen Sonderbaulast vorzunehmen.“

Der Markt Hirschaid führt die rund 825.000 Euro teure Maßnahme in eigener Zuständigkeit durch; ein Großteil der Baukosten wird vom Freistaat Bayern bezuschusst. An den verbleibenden Kosten beteiligt sich der Landkreis Bamberg, und dem Markt Hirschaid bleibt dann ein Eigenanteil von 104.000 Euro. Die Maßnahme soll rechtzeitig vor dem kommenden Winter abgeschlossen werden.

Wie Eck mitteilte, liege die Verkehrsbelastung der betreffenden Staats- bzw. Kreisstraßen weit über dem Durchschnitt in Bayern. „Auf der Staatsstraße 2260 sind täglich rund 10.000 Fahrzeuge unterwegs, auf der Kreisstraße haben wir rund 6.200 Fahrzeuge zählen können, und auf der Köttmannsdorfer Hauptstraße sind es 1.700 Fahrzeuge.“ Vor allem zu Hauptverkehrszeiten sei es an der Kreuzung zu Unfällen und zu Staus auf den untergeordneten Straßen gekommen. Auch für die Anwohner habe es beim Überqueren der Staatsstraße immer wieder gefährliche Situationen gegeben.
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