Mit Feuer die "Eisernen" zum Schmelzen bringen

Fürths Trainer Frank Kramer zeigt an: "Da oben auf Platz zwei wollen wir bleiben." (Foto: bayernpress.de)

FÜRTH (web) - Die SpVgg Greuther Fürth will ihren zweiten Rang in der Zweiten Fußball-Bundesliga weiter festigen und mit einem Heimsieg am Sonntag (13.30 Uhr) gegen Union Berlin zudem schon mal einen Konkurrenten um den Aufstieg abschütteln.

Während man in Berlin (Rang 7/ 37 Punkte) schon von einem "Aufstiegsendspiel" spricht, bleibt man beim Kleeblatt (43 Punkte) relativ gelassen. Der Fokus ist ganz auf das Spiel gegen die "Eisernen" gerichtet. Doch weiß man bei den Verantwortlichen auch, dass nun die heiße Phase im Kampf um die Aufstiegsplätze beginnt. Zehn Spiele stehen noch auf dem Programm und mit einem Erfolg am Sonntag in der heimischen Trolli Arena könnte man einen weiteren, wichtigen Schritt in Richtung Fußball-Oberhaus machen.
Auch wenn es in den letzten Partien spielerisch nicht ganz rund lief bei den Fürthern, heimsten sie dennoch die Punkte ein. Entsprechend selbstbewusst und mit Biss könne man deshalb in die Begegnung gehen. "Wir müssen von Anfang an zeigen, dass wir noch Feuer haben", nimmt Trainer Frank Kramer, der einen "heißen Fight" erwartet, sein Team in die Pflicht.
Kramer muss zwar auf Niclas Füllkrug verzichten, der sich im Spiel gegen Bochum einen Außenbandriss im rechten Sprunggelenk zugezogen hat, doch dafür steht im Angriff seit zwei Spieltagen ja wieder Nicola Djurdjic zur Verfügung. Auch wenn der Serbe aufgrund seiner sechsmonatigen Verletzungspause (Kreuzbandriss) noch nicht sein volles Leistungsvermögen abrufen kann, ist er doch "ein immens wichtiger Spieler für uns", so der Kleeblatt-Trainer. Wichtig ist auch Mittelfeldspieler Goran Sukalo, der wohl für den leicht angeschlagenen Tim Sparv (Bluterguss in der Wade) in die Anfangsformation rücken wird.
Traut Frank Kramer seiner Mannschaft überhaupt den Aufstieg zu? "Wir wollen in den verbleibenden zehn Spieltagen unseren zweiten Platz verteidigen - das traue ich ihnen zu", lautet die Antwort des 41-jährige Fußballlehrers. Alles klar, Herr Kramer.
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