Blumen und große Worte für den früheren Bundeskanzler Ludwig Erhard

Zum Ehrentag erstrahlte im Schatten des Fürther Rathauses die Büste Ludwig Erhards im festlichen Glanz. Foto: Ebersberger

FÜRTH - Der Kult um Ludwig Erhard geht weiter. Am 4. Februar wäre der gebürtige Fürther und frühere Bundeskanzler 120 Jahre alt geworden. Zahlreiche Prominente würdigten deshalb den großen Sohn der Stadt mit Blumen und ebenso großen Worten.

Vor der Büste Erhards am Fürther Wirtschaftsrathaus versammelte Evi Kurz, Vorsitzende des Ludwig-Erhard-Initiativkreises, aktive und frühere Vorstandskollegen, Sponsoren des wenige Meter entfernten, im Bau befindlichen Ludwig-Erhard-Zentrums sowie Fürths Wirtschaftsreferent Horst Müller, Oberbürgermeister Thomas Jung, den SPD-Bundestagsabgeordneten Carsten Träger und Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt um sich.
Dieser würdigte Ludwig Erhard nicht nur als einen großen Politiker, an den man sich stets erinnern sollte, sondern den man sich durchaus auch als Vorbild nehmen kann. Er habe mit der Idee und Umsetzung der sozialen Marktwirtschaft auch "die Monopole bekämpft". Die Idee und Werte der soziale Marktwirtschaft seien heute "wichtiger denn je", fügte Evi Kurz an, während OB Thomas Jung von Erhard als eine der "ganz großen Persönlichkeiten der deutschen Geschichte" sprach.
Seit 15 Jahren steht übrigens die von der Künstlerin Eva Hermann gestaltete Büste, die anlässlich des feierlichen Anlasses auf Hochglanz poliert wurde, vor dem Fürther Wirtschaftsrathaus.
Ludwig Erhard gilt als Vater der sozialen Marktwirtschaft und des deutschen Wirtschaftswunders. Er wurde am 4. Februar 1897 in Fürth geboren, starb am 5. Mai 1977 in Bonn und wurde in Gmund am Tegernsee beigesetzt. Der CDU-Politiker war von 1949 bis 1963 Bundesminister für Wirtschaft und von 1963 bis 1966 Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland.
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