Mit Gebärdendolmetscher ins Memorium Nürnberger Prozesse

NÜRNBERG (pm/nf) - Bildungsreferentin Dr. Astrid Betz vom Memorium Nürnberger Prozesse führt zusammen mit den Gebärdendolmetscherinnen Sandra Blum und Claudia Thoß durch die Dauerausstellung des Hauses und in den Saal 600. Dort mussten sich 1945/46 im Nürnberger Prozess individuelle Vertreter des NS-Regimes vor einem internationalen Gericht verantworten. Der Prozess gilt heute als die Geburtsstunde des Völkerstrafrechts.

Die Führung beginnt am Samstag, 7. November 2015, um 15 Uhr im Memoriums Nürnberger Prozesse, Bärenschanzstraße 72. Welche Verbrechen standen im Mittelpunkt des Nürnberger Prozesses? Wer waren die Angeklagten, wie argumentierten die Ankläger und die Verteidiger? Auf welche Urteile einigten sich die Richter aus den USA, Großbritannien, der Sowjetunion und Frankreich? Warum fand der Prozess in Nürnberg statt?
Die Führung geht auf zentrale Fragestellungen des Hauptkriegsverbrecherprozesses ein und beschäftigt sich auch mit den zwölf Nachfolgeprozessen sowie der Weiterentwicklung des Völkerstrafrechts nach dem Ende des Kalten Kriegs. Gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern wird die Frage nach Recht und Gerechtigkeit in den Nürnberger Prozessen diskutiert.

Die Führungsgebühr beträgt 3 Euro, der Eintritt in die Dauerausstellung ist frei. Eine Anmeldung per E-Mail an memorium@stadt.nuernberg.de ist erforderlich.
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