Zuverlässiger Herbst-Begleiter: Was muss eine Funktionsjacke können?

SERVICE (ak/fi) - Ob beim Outdoor-Sport, bei einer Wandertour oder einem langen Spaziergang – im Herbst ist eine Funktionsjacke der perfekte Begleiter. Schaut man sich allerdings in einem Geschäft für Outdoor-Kleidung oder im Internet um, wird die Wahl für das eine oder andere Exemplar zu einer echten Herausforderung: Das Angebot ist schlichtweg riesig. Was also muss eine Funktionsjacke mitbringen, um im Herbst optimal vor Wind und Wetter zu schützen? Mit diesen Tipps fällt die Entscheidung leichter.

Die perfekte Jacke für leichte Wandertouren


Zuerst sollte man sich Gedanken über den Einsatzbereich machen. Wird die Funktionsjacke für längere Spaziergänge oder Tageswanderungen mit leichtem Gepäck gebraucht, reicht häufig eine Regenjacke aus. Klepperjacken wie sie hier angeboten werden, sind außen wasser- und winddicht, innen aber häufig mit Thermowatte gesteppt. Somit bieten sie einen zuverlässigen Schutz vor Regen, wärmen zeitgleich aber auch an kühlen Herbsttagen. Für leichte Wandertouren kann auch eine Softshelljacke eine gute Alternative sein. Diese schützt ebenfalls vor Wind, trägt sich häufig etwas komfortabler als eine stabile Funktionsjacke und raschelt weniger laut. Gute Softshelljacken halten auch Nieselregen eine ganze Weile vom Körper ab.

Gute Funktionsjacke für jegliche Outdoor-Aktivitäten


Echte Outdoor-Fans werden im Endeffekt aber doch nicht auf eine gute Funktionsjacke verzichten können. Wie atmungsaktiv und wasserabweisend ein Exemplar ist, hängt in erster Linie von der Qualität seiner Membran – dem Kernstück einer jeden Funktionsjacke – ab. Es ist ratsam eine Jacke zu wählen, von der man weiß, dass der Hersteller mit hochwertigen Markenmembranen wie Sympatex, Gore-Tex, Hyvent oder Powertex arbeitet. Die Wasserdichte sollte idealerweise mindestens 5.000 mm betragen, denn erst dann ist eine Jacke wirklich wasserdicht und für zahlreiche Outdoor-Aktivitäten geeignet. Bei sehr hochwertigen Funktionsjacken beträgt die Wasserdichte sogar bis zu 25.000 mm.

Eine gute Funktionsjacke muss außerdem atmungsaktiv sein. Hier sollte man auf den sogenannten MTVR-Wert achten. Für Aktivitäten wie Trekking sollte ein Wert zwischen 10.000 und 20.000 g/qm/24h ausreichen. Für Extremsportler empfehlen sich dagegen Jacken mit einem Wert von bis zu 40.000 g/qm/24h. Um wirklich zuverlässig vor Wind und Wetter schützen zu können, muss eine Funktionsjacke zudem perfekt sitzen und gut verarbeitet sein – also unbedingt auf die Nähte der Jacke achten.

Wer über das Jahr verteilt häufig und länger mit schwerem Rucksack unterwegs ist, ist mit einer Dreilagenjacke gut beraten. Da hier der Oberstoff, die Beschichtung und das Futter unmittelbar miteinander verbunden sind, erweist sie sich in der Praxis als besonders strapazierfähig. Wer schnell ins Schwitzen kommt, sollte auf weite, verstellbare Bündchen und Achselreißverschlüsse achten, die bei Bedarf zusätzliche Ventilation bieten.



Bildrechte: Flickr Wanderwoche Nockberge Sarah Schreiter CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten
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