Neues aus der Stadt Roth
Bibliothek der Dinge eingerichtet
- Das Laminiergerät aus der „Bibliothek der Dinge“ ist ein Geheimtipp der Bibliothekarin Susanne Höcker.
- Foto: Stadt Roth
- hochgeladen von Stadt Roth
Die Rother Stadtbücherei hat in ihren Räumlichkeiten seit Kurzem die „Bibliothek der Dinge“ eingerichtet. Mit ihrem Leseausweis können Kundinnen und Kunden der Stadtbücherei nicht nur Bücher, sondern viele weitere nützliche Dinge für den Alltag ausleihen. Der Nachhaltigkeitsgedanke "Leihen statt Kaufen" steht dabei im Fokus. Dinge, die man nur selten benötigt, oder ausprobieren möchte, können hier für eine gewisse Zeit ausgeliehen werden.
Roths Bibliothekarin Susanne Höcker beantwortet die wichtigsten Fragen.
Was kann alles bei der „Bibliothek der Dinge“ ausgeliehen werden?
Derzeit sind 42 Artikel in der Bibliothek der Dinge gelistet.
Der vollständige Katalog, der alle Medien umfasst, ist online auf der Webseite der Stadtbücherei zu finden oder kann auch vor Ort in der Stadtbücherei eingesehen werden.
Was muss man tun, um Dinge auszuleihen und wie sehen die Modalitäten aus?
Erwachsene können mit einem gültigen Bibliotheksausweis ein „Ding“ für zwei Wochen ausleihen.
Welche Dinge sind bisher am beliebtesten?
Alles, was mit Medien zu tun hat: Tonieboxen, die Nintendo-Switches oder auch Tip-Toi-Stifte. Außerdem ist unser elektrischer Messerschärfer sehr beliebt.
Gibt es Ihrer Meinung nach einen „Hidden Champion“, also ein Teil, das sehr hilfreich ist, aber bisher kaum ausgeliehen wurde?
Ich finde das Laminiergerät sehr hilfreich. Zwar braucht man es eher selten, aber wenn, dann ist es Gold wert, zum Beispiel, wenn man haltbare und wetterfeste Beschriftungen benötigt.
Gibt es bereits schöne Geschichten, z.B. was mit den Dingen erreicht oder kreiert wurde?
Oh ja, da gibt es einige. Eine Frau war begeistert vom Boule-Set, weil sie sehr lange nicht mehr gespielt hatte. Per Zufall entdeckte sie das Set bei uns und ergriff direkt die Gelegenheit beim Schopf. Sie spielt nun wieder mit Leidenschaft und will sich selbst wieder eines kaufen. Ein anderer Leser hat sich einen Labeldrucker ausgeliehen und nach eigenen Angaben alles, was nicht wegläuft, beschriftet (Trinkflasche, Taschenmesser, Brille). Eine junge Frau hat sich einen Audio-Rekorder für die Erstellung ihrer Bachelor-Arbeit ausgeliehen und diesen für Interviews eingesetzt. Sie war sehr froh, dass sie nichts extra kaufen musste.
Autor:Stadt Roth aus Landkreis Roth |
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