Uni-Bund: Wissenschaft für jedermann – Talente fördern

Es war schon immer so: Der Wissenschaft gehört die Zukunft. Für die gezielte Förderung von Talenten setzt sich darum auch der Universitätsbund nachhaltig ein. Symbolbild: © StockPhotoPro / Fotolia.com

ERLANGEN / REGION (FAU/mue) - Der Universitätsbund Erlangen-Nürnberg ist ein Zusammenschluss der Freunde und Förderer der Friedrich-Alexander Universität (FAU). Der MarktSpiegel berichtet in loser Folge über Inhalte und Ziele der Arbeit im „Uni-Bund“; heute zum Thema „Wissenschaft für jedermann / Talente fördern“.


Zur Erreichung des erklärten Zieles, Bildung möglichst „flächendeckend“ an den Mann bzw. die Frau zu bringen, wurde der diesbezügliche Wirkungskreis zum Teil deutlich über die Grenzen der Metropolregion hinaus erweitert. Zum einen haben wissenschaftliche Vorträge, die Themen verständlich für Bürger vermitteln, in Amberg und Ansbach bereits eine lange Tradition: Die Erlanger Universitätstage, die vom Universitätsbund Erlangen-Nürnberg finanziert und der FAU sowie den beiden Städten organisiert werden, ziehen seit über 30 Jahren viele interessierte Bürger an. Die Veranstaltungsreihen tragen Forschungsergebnisse und aktuelle Fragestellungen in die Gesellschaft und verbinden so die Universität mit der Region. Prof. Dr. Joachim Hornegger, 2. Vorsitzender Uni-Bund und FAU-Präsident: „Die FAU schafft Wissen nicht als Selbstzweck, nicht im Elfenbeinturm, sondern trägt die Erkenntnisse auf verschiedenste Weise nach außen. Darum stoßen auch die Erlanger Universitätstage auf außerordentliches Interesse und eine erfreulich hohe Zuhörerresonanz.“

Saftige Almwiesen, ein glitzernder Bergsee, mit Geranien geschmückte Berghöfe – und mittendrin Studierende, die sich mit Dozenten über Algorithmen für Hochfrequenz-Empfänger austauschen. Oder über Biophysik oder über die Simulation von Wellen und Flüssigkeiten: So sieht die Ferienakademie Sarntal aus. Besonders talentierte Studierende der FAU, der TU München (TUM) sowie der Universität Stuttgart reisen seit rund 30 Jahren nach Südtirol, um in zweiwöchigen Intensivseminaren etwas über die verschiedensten, meist technisch-naturwissenschaftlichen Themen zu lernen – oftmals von renommierten Gastdozenten aus der ganzen Welt. Auch Gäste aus Wirtschaft und Politik reisen für Kaminabende an, um den Teilnehmern von ihren beruflichen Werdegängen zu erzählen. Prof. Dr. Johannes Huber vom Lehrstuhl für Informationstechnik, der die Ferienakademie von Seiten der FAU in den vergangenen Jahren betreut hat: „Die Hauptmotivation für mich ist die Gemeinschaft mit den Studierenden: Wenn man rund um die Uhr im gleichen Hotel wohnt, in Seminaren diskutiert und die Freizeit miteinander verbringt, dann gibt es irgendwann keinen Unterschied mehr zwischen Dozenten und Studierenden.“

Studierende können besser eingeschätzt werden

Für den einen oder anderen führte die Ferienakademie im Sarntal schon zu einer Promotion. „Während der zwei Wochen lernt man die Studierenden gut kennen und kann besser einschätzen, wie sie sich am Lehrstuhl schlagen werden“, so Huber weiter. Dr. Siegfried Balleis, 1. Vorsitzender Uni-Bund unterstreicht: „Mit der Ferienakademie Sarntal gibt es jedes Jahr im Frühherbst ein exzellentes Angebot für junge Nachwuchswissenschaftler. In den Südtiroler Bergen wird nicht nur intensiv diskutiert und entwickelt, sondern auch das Bergwandern kommt dabei nicht zu kurz.“

Kosten entstehen für die Teilnehmer übrigens keine: Die Ferienakademie wird durch den Universitätsbund Erlangen-Nürnberg sowie durch weitere Sponsoren (zumeist aus der Wirtschaft) finanziert.

www.fau.de
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