Oberfranken und seine Präsidenten

Dr. Stefan Nöth, Leiter des Staatsarchivs Bamberg, überreicht Regierungspräsident Wilhelm Wenning (l.) das erste Exemplar des Buches. Fotos (2): oh

Ausstellung in Rathaushallen Forchheim

FORCHHEIM - Noch bis  Sonntag, 3. März, kann in den Forchheimer Rathaushallen die Ausstellung „Die Präsidenten – 200 Jahre Regierung von Oberfranken in Bayreuth“ besichtigt werden.

Die Ausstellung tourt seit 2010 durch Oberfranken. Ende Juni 2010 jährte es sich zum 200. Mal, dass das preußische – kurzzeitig französische – Fürstentum Bayreuth durch Ankauf zum Königreich Bayern kam. Daraufhin bildete man 1810 eine Verwaltungseinheit, die räumlich wie institutionell Grundlage des heutigen Regierungsbezirks wurde. Nicht zuletzt aufgrund geographischer Gesichtspunkte wurde Bayreuth zur Hauptstadt der damals Mainkreis – seit 1817 Obermainkreis, seit 1838 Oberfranken – genannten Verwaltungseinheit bestimmt und damit zum Sitz der Regierungsbehörde und ihrer Präsidenten.

Zusammen mit dem gleichnamigen Buch wird in der Ausstellung die 200-jährige Geschichte des Regierungsbezirks Oberfranken im Spiegel der Biographien seiner 24 Spitzenbeamten – der Generalkreiskommissäre und Regierungspräsidenten – beleuchtet. Es werden jeweils deren beruflicher Werdegang erläutert und ihre besonderen Leistungen für den Regierungsbezirk hervorgehoben sowie ihr Wirken in Bezug zu den großen politischen und gesellschaftlichen Entwicklungslinien des 19. und 20. Jahrhunderts gebracht. Ausstellung und Buch wurden unter Mithilfe zahlreicher Historiker und Archivare federführend im Staatsarchiv Bamberg als dem für den Regierungsbezirk Oberfranken zuständigen Archiv erarbeitet.





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