Region bleibt Wirtschaftsmotor

Erfolgreiche Wirtschaftsentwicklung: Die Region Bamberg-Forchheim bleibt im bundesweiten Vergleich weiterhin vorbildlich. Symbolfoto: © Kadmy/Fotolia.com

REGION (pm/rr/mue) - „Wenn es der Wirtschaft gut geht, entstehen sichere Arbeits- und zukunftsorientierte Ausbildungsplätze. Diese Arbeitsplätze sind gut für den Menschen, die Familie, das gesamte Sozialgefüge, den sozialen Frieden und nicht zuletzt für die Finanzausstattung unserer Kommunen“, so Landrat Johann Kalb.


Umso erfreulicher, wenn die Region weiterhin zu den erfolgreichen und zukunftsträchtigen in Deutschland gehört. Das bescheinigt jetzt – und zwar zum wiederholten Male – das Landkreis-Ranking der Zeitschrift Focus Money. Von allen 388 bundesweit untersuchten Kreisen und Städten belegt der Landkreis Bamberg Platz 137; die Region Bamberg bleibt somit zusammen mit Forchheim (Platz 166) Impulsgeber und wirtschaftliches Zugpferd für Oberfranken.

Sieben Faktoren als Maßstab

In vielen der herangezogenen Indikatoren schneidet der Landkreis Bamberg besser ab als der bundesdeutsche Durchschnitt; besonders deutlich wird dies in den Bereichen Erwerbstätigkeit und Arbeitslosenquote. Dies, so wird informiert, sei zum einen auf zahlreiche Ansiedlungen und Gründungen zurückzuführen, zum anderen hätten viele Landkreisunternehmen gerade im verarbeitenden Gewerbe hohe Investitionen getätigt – jeweils mit positivem Effekt auf die Beschäftigungsentwicklung. „Unsere Unternehmen im Landkreis Bamberg haben in den letzten Monaten und Jahren kontinuierlich investiert – in Gebäude und in Menschen“, so Landrat Kalb. Dies habe auch Auswirkungen auf das verfügbare Einkommen der privaten Haushalte, das ebenfalls höher liege als im Durchschnitt.

Das Kreis-Ranking der Zeitschrift Focus Money misst die Wirtschaftskraft der Regionen und Gemeinden in Deutschland anhand von sieben Faktoren. Im Blickpunkt stehen dabei die Themen Arbeitslosenquote im Jahresdurchschnitt, Wachstum des Bruttoinlandsprodukts im Vergleich zum Vorjahr, Bruttowertschöpfung je Erwerbstätigem, verfügbares Einkommen privater Haushalte je Einwohner, Veränderung der Erwerbstätigenzahl gegenüber dem Vorjahr, Investitionen im verarbeitenden Gewerbe je Beschäftigtem sowie Veränderung der Bevölkerungszahl im Vergleich zum Vorjahr. Das Gesamtranking ergibt sich dann aus der Summe der Platzierungen jedes Landkreises in den Ranglisten für die einzelnen Faktoren, die alle gleich gewichtet sind. Sieger ist folglich der Kreis mit der niedrigsten Punktzahl.
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