Fürths OB Thomas Jung mahnt beim Jahresgespräch die Bereitschaft zum Teilen an

OB Thomas Jung konnte in seiner Jahresansprache diesmal auch die große Weltpolitik nicht aussparen. (Foto: Tom Schreiner)

FÜRTH (tom) – Rund tausend Hände galt es für Fürths Oberbürgermeister Thomas Jung und Bürgermeister Markus Braun beim traditionellen Jahresgespräch in der Fürther Stadthalle zu schütteln.

Auch in diesem Jahr waren wieder Vertreter aus allen Bereichen der Kleeblattstadt – aus Politik, Wirtschaft, Kultur, von Vereinen und Verbänden – der Einladung gefolgt, um miteinander das Gespräch zu suchen. Zunächst aber ergriff Thomas Jung das Wort und widmete sich in erster Linie den Themen, die die Menschen in der Kleeblattstadt im vergangenen Jahr beschäftigten oder in den kommenden zwölf Monaten beschäftigen werden – von steigenden Steuereinnahmen und sinkenden Arbeitslosenzahlen über die gerade entstehende neue Haupttribüne der SpVgg bis hin zum City-Center, das nach Jahren des Dornröschenschlafs auf einen Neustart hoffen darf, reichte dabei das Spektrum.
Eher untypisch widmete sich Jung dann auch noch einem Thema, das seinen Ursprung jenseits des „großen Teichs“ nimmt, das aber in den kommenden Monaten und Jahren auch die Fürther beschäftigen dürfte: Donald Trumps „America First!“. Wie auch ein „Deutschland, Deutschland über alles!“, das man hierzulande rechts der politischen Mitte zu hören bekommt, funktioniere eine solche Haltung nicht. „Uns kann es nicht auf Dauer gut gehen, wenn es dem Rest der Welt schlecht geht“, mahnte der Fürther Oberbürgermeister mit Blick auf die Krisen, von denen unser Planet derzeit erschüttert wird. Gleichzeitig machte Thomas Jung aber auch deutlich, dass bei allem Engagement für die Flüchtlinge auch diejenigen nicht übersehen werden dürfen, die in Fürth mangels entsprechender finanzieller Mittel am Rande der Gesellschaft leben. Hier gelte es zu helfen, mit bezahlbarem Wohnraum aber auch „mit offenem Herzen und der Bereitschaft zu teilen“.
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